đŸ€‘ PĂŒnktlich zum Black Friday: Diese elf Stars gibt's stark reduziert

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Jan Schultz

Artikelbild: đŸ€‘ PĂŒnktlich zum Black Friday: Diese elf Stars gibt's stark reduziert

Corona hat dieses Jahr so einiges verhindert, den gerade bei OnlinehÀndlern beliebten Black Friday nimmt uns das Virus aber nicht.

Passend zu den zahlreichen Angeboten, die sĂ€mtliche VerkĂ€ufer heute rausfeuern, haben wir eine Topelf zusammengestellt. NĂ€mlich eine mit Spielern, die sich ob ihres Marktwertverlustes seit Jahresbeginn zu echten SchnĂ€ppchen entwickelt haben. Als Grundlage dienen dabei die Zahlen von ‚transfermarkt.de‘.

Tor

Kepa Arrizabalaga (FC Chelsea, Minus von 42 Millionen Euro): Unglaublich, aber wahr: Der Chelsea-Schlussmann ist weiterhin der teuerste TorhĂŒter aller Zeiten. Entsprechend hoch war natĂŒrlich auch die Fallhöhe. Mit welcher Wucht und BestĂ€ndigkeit es fĂŒr den Spanier bergab ging, ist dennoch beachtlich. Bei den Blues bekam er schließlich immer wieder die Chance, patzte aber immer wieder. Mit Édouard Mendy hat er nun endgĂŒltig jemanden vor der Nase, den er nicht mehr verdrĂ€ngen wird.


Abwehr

Sergi Roberto (FC Barcelona, -25 Millionen Euro): Dynamischer und passsicherer Rechtsfuß im besten Fußballer-Alter, der sowohl in der Abwehr als auch im Mittelfeld spielen kann. Jetzt 50 Prozent reduziert! Klingt wie ein tolles Angebot, doch spĂ€testens seit der 2:8-Klatsche gegen Bayern lassen die meisten Klubs doch lieber die Finger von der Barça-„Ware“.

John Stones (Manchester City, -35 Millionen Euro): Der EnglĂ€nder war ursprĂŒnglich mal als Abwehrchef eingeplant, Pep Guardiola hat in diesem Jahr aber scheinbar das Vertrauen in ihn verloren und setzte auf andere. Kleinere Verletzungen taten ihr Übriges. VorlĂ€ufiger Höhepunkt: Stones war beim FC Arsenal im GesprĂ€ch.

Samuel Umtiti (FC Barcelona, -28 Millionen Euro): FĂŒr den Innenverteidiger geht es eigentlich schon seit der Weltmeisterschaft 2018 konstant bergab. Verletzungen bremsen ihn konsequent aus, in Barcelona hat er wohl keine Zukunft mehr.


Mittelfeld

Christian Eriksen (Inter Mailand, -40 Millionen Euro): Er wollte unbedingt von den Spurs weg und schloss sich im vergangenen Winter Inter an. Retrospektiv war das nicht seine beste Entscheidung, denn unter Antonio Conte spielt er kaum eine Rolle. Aber wie auch, bei seinen wenigen EinsĂ€tzen ist er meilenweit von dem Eriksen entfernt, der Tottenham einst ins CL-Finale gefĂŒhrt hat.

Dele Alli (Tottenham Hotspur, -38 Millionen Euro): Auch der Verbleib bei den Spurs ist ganz offensichtlich keine Garantie fĂŒr den Erhalt des Marktwerts. Denn JosĂ© Mourinho setzt nicht mehr auf Alli, der zuletzt nicht einmal im Kader stand. Folglich hat auch er eine Martkwert-Bruchlandung hingelegt.

Isco (Real Madrid, -30 Millionen Euro): Was ĂŒberrascht mehr? Dass Isco vor dem Jahr noch einen Marktwert von 50 Millionen Euro hatte oder dass er noch bei Real unter Vertrag steht? In ĂŒber sieben Jahren Madrid hatte der Edeltechniker gefĂŒhlt fast immer einen schweren Stand, ZinĂ©dine Zidane setzt kaum noch auf ihn. Kein Wunder also, dass Isco den Verein nun verlassen will.

Dani Parejo (FC Villarreal, -25 Millionen Euro): Im Vergleich zum restlichen Mittelfeld wirkt Parejos Verlust fast schon putzig, rein prozentual hat er aber den brutalsten Sturz erlebt. FĂŒr ihn ging es nĂ€mlich um satte 71,4 Prozent auf zehn Millionen Euro runter. Ex-Klub Valencia bekam im Sommer nicht mal diese Summe, sondern gab ihn gar ablösefrei ab.


Angriff

Eden Hazard (Real Madrid, -60 Millionen Euro): Erinnerst du dich noch an die Zeit, als Hazard zur absoluten Extraklasse zĂ€hlte und Finals fast alleine entschied? Es fĂŒhlt sich wie eine Ewigkeit an, ist aber gerade einmal anderthalb Jahre her. Seit seinem Wechsel nach Madrid kommt der Belgier aber einfach nicht in Tritt. Verletzungen bremsen ihn immer wieder aus, seine wenigen Auftritte in diesem Jahr waren daher dĂŒrftig. Die logische Konsequenz ist das fetteste Minus weltweit.

Alexandre Lacazette (FC Arsenal, -28 Millionen Euro): Der Franzose kam einst als HoffnungstrĂ€ger zu den Gunners, liefert gemessen an seinen FĂ€higkeiten aber zumeist enttĂ€uschende Auftritte ab. FĂŒr nur 42 Millionen Euro kann er das auch in deinem Team zeigen!

Antoine Griezmann (FC Barcelona, -40 Millionen Euro): SpĂ€testens an dieser Stelle sollte allen klar sein, dass es wahrlich kein gutes Jahr fĂŒr den FC Barcelona war. Bei Griezmann wird dies in der absoluten Summe noch einmal besonders deutlich, schließlich war er erst vor anderthalb Jahren fĂŒr 120 Millionen Euro zu den Katalanen gewechselt. Die Integration scheint noch immer nicht abgeschlossen zu sein.