PSG? Verlängerung? Der Stand im Poker um Paul Pogba

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Paul Pogba steht noch ein Jahr bei Manchester United unter Vertrag. Der Franzose, so scheint es, steht einem Wechsel offen gegenüber. Und es gibt einen Interessenten. Doch einfach ist der Poker nicht. 

Der Poker rund um Paul Pogba

Dass Paul Pogba (28), wenn er in Topform ist und gut eingesetzt wird, einer der besten Mittelfeldspieler der Welt sein kann, ist zweifelsohne bekannt. Bei Manchester United war dies aber nicht immer der Fall. Paris Saint-Germain will verschiedenen Medienberichten zufolge versuchen, den Spieler zu verpflichten.

Doch so einfach, wie es sich anhört, ist es nicht. Pogba selbst hat sich noch nicht endgültig entschieden, wie seine Zukunft aussehen soll. Bei Manchester United verdient der Franzose viel Geld, zudem hat er bereits in einer anderen Topliga gespielt. Allerdings noch nicht in Frankreich. Die Red Devils sind auf einen Abgang vorbereitet und haben unter anderem Declan Rice (22, West Ham) und Eduardo Camavinga (18, Stade Rennais) als mögliche Neuzugänge im Mittelfeld im Visier.

Paul Pogba: Wie ist der aktuelle Stand?

Laut dem sehr gut informierten Portal The Athletic ist der aktuelle Stand im Werben um Pogba, dass PSG Interesse angemeldet hat und versucht, einen Transfer im Sommer 2021 zu vollziehen. Manchester United hat aber noch kein offizielles Angebot erhalten und scheint alles andere als bereit zu sein, den Spieler abzugeben. Nach Einkäufen von Jadon Sancho (21) und Raphael Varane (28) müssen aber Einnahmen generiert werden, um Spieler wie Kieran Trippier (30) zu verpflichten. Pogba wäre hier ein Kandidat, wenngleich ein Abgang im zentralen Mittelfeld ohne entsprechenden Ersatz auch wieder kompliziert zu vermitteln ist. Aktuell ist vor allem eines klar: Schnell wird es im Poker um Pogba nicht gehen. Das familiäre Umfeld hat gemeinsam mit dem Spieler aber bereits über die Zukunft gesprochen und kann nichts ausschließen.

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Das will Paris Saint-Germain

Das Transferfenster von Paris Saint-Germain war bisher überragend. Gianluigi Donnarumma (22), Sergio Ramos (35), Achraf Hakimi (22), Georginio Wijnaldum (30): Die Neuzugänge sind namhaft und können sich sehen lassen. Paul Pogba könnte der fünfte große Name auf der Zugangsseite von PSG sein. Doch auch wenn drei Neuzugänge ablösefrei nach Paris wechselten, ist ein Deal alles andere als einfach. Einerseits stellt sich Manchester United laut The Athletic durchaus quer und will keine Bereitschaft für intensive Verhandlungen zeigen. 

Darüber hinaus müsste PSG einiges an Budget freiräumen, um einen Transfer der Kragenweite von Pogba durchzuführen. Thilo Kehrer (24), Alphonse Areola (28), Rafinha (28) oder Mauro Icardi (28) wären mögliche Abgangskandidaten. Doch auch das zieht sich aktuell noch in die Länge. Außerdem will PSG finanziell nicht all-in gehen, falls es im Fall von Kylian Mbappe (22) noch eine Kehrtwende und Signale hinsichtlich einer Verlängerung gibt. Möglich ist, dass die Franzosen auf einen ablösefreien Wechsel 2022 spekulieren. 

Selbst eine Verlängerung ist denkbar

Doch genau hier tritt ein Problem auf. Da Pogba und seine Familie nicht klar zu einem Wechsel tendieren, ist ein Verbleib bei Manchester United und auch eine Vertragsverlängerung weiter vorstellbar. Mit Sancho und Varane tätigten die Red Devils zwei sehr lukrative und vielversprechende Transfers. Wer weiß, was noch alles passiert und was sich bis 2022 noch tut? Zeigt Manchester United, dass es sich verbessert und um Titel mitspielen kann, könnte das Pobga von einem Verbleib überzeugen.

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