đź“Š Power Ranking: Englisches Spitzenduo, BVB-Abstieg und vier Neulinge

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Erik Schmidt

Artikelbild: đź“Š Power Ranking: Englisches Spitzenduo, BVB-Abstieg und vier Neulinge

In der Vorwoche noch auf Position zwei notiert, rutscht der BVB nach der peinlichen 1:3-Niederlage bei Union Berlin gänzlich aus der Liste. Zu schwach hatte sich das Team von Lucien Favre bereits im vorangegangen Duell mit dem 1. FC Köln präsentiert. Ein Dortmunder Rivale schaffte hingegen erstmalig in dieser Saison den Sprung in die Top 10.

Platz 10: Hamburger SV (⬆️ Neueinsteiger)

Nur der HSV! Die Rothosen haben aktuell einfach einen Lauf. In der zweiten Liga gelangen vier Siege am Stück, das Derby gegen Hannover 96 am vergangenen Wochenende wurde locker und leicht mit 3:0 gewonnen. Vor allem das neue Mittelfeldtrio bestehend aus den drei Zugängen David Kinsombi, Adrian Fein und Sonny Kittel weiß zu begeistern. Dieter Hecking scheint den Dino tatsächlich wieder zu beleben.


Platz 9: Paris Saint-Germain (⬆️ Neueinsteiger)

Die Pariser sind endlich da, wo sie nach eigenem Anspruch hingehören: auf Platz eins der Ligue 1. Weniger zu erwarten war hingegen, dass Eric Maxim Choupo-Moting maßgeblich daran beteiligt sein würde. In Abwesenheit der verletzten Superstars Kylian Mbappé, Neymar und Edinson Cavani übernahm der Ex-Bundesligaprofi das Toreschießen. Sowohl beim 4:0-Erfolg über Toulouse, als auch beim 2:0-Sieg in Metz war Choupo-Moting erfolgreich. Doof nur, dass die Franzosen nun auch noch Maruo Icardi verpflichteten.


Platz 8: Athletic Bilbao (⬆️ Neueinsteiger)

Im Vorjahr kamen die Basken nur schwer in die Gänge, noch zum Ende der Hinrunde krebsten sie im Tabellenkeller rum. Zwölf Monate später scheint das aufgrund der aktuellen Verfassung kaum vorstellbar. Schon der Start verlief mit einem 1:o-Sieg gegen den FC Barcelona optimal. Im Derby gegen ein runderneuertes Real Sociedad sammelte Athletic am dritten LaLiga-Spieltag die Zähler fĂĽnf, sechs und sieben. Das kann nur eine Mannschaft – die euch auch noch in diesem Ranking begegnen wird – toppen.


Platz 7: Bayer Leverkusen (⬇️ Platz 5 in der Vorwoche)

Die weiĂźe Weste ist dahin. Beim 0:0-Remis im Duell mit der TSG 1899 Hoffenheim ging die Werkself erstmals in dieser Spielzeit nicht als Sieger vom Platz. Dabei tat sie das, was sie, seitdem Peter Bosz auf der KommandobrĂĽcke sitzt, immer tut: Angreifen! Doch 19 Eckbälle und 20 TorabschlĂĽsse reichten nicht, um das Spielgerät auch nur ein einziges Mal im gegnerischen Netz unterzubringen. Nach der Länderspielpause wartet mit dem BVB der erste echte Gradmesser der Saison.


Platz 6: Bayern MĂĽnchen (⬆️ Neueinsteiger)

Nach dem Stolperauftakt gegen Hertha nimmt der Rekordmeister allmählich Fahrt auf. Dabei begann auch das Heimspiel gegen Mainz nicht nach Wunsch. Doch im Anschluss an den frühen Rückstand spielten sich die Bayern in einen Rausch. Erstmals in dieser Bundesligasaison war es dabei nicht ausschließlich an Robert Lewandowski, zu treffen. Dennoch bestätigte der Pole sein herausragende Verfassung mit Saisontreffer Nummer sechs.


Platz 5: Inter Mailand (⬆️ Platz 10 in der Vorwoche)

Die Nerazzuri behaupteten am zweiten Spieltag die Tabellenführung in der Serie A. Auch wenn der 2:1-Auswärtserfolg in Cagliari längst nicht so berauschend geriet, wie der spektakuläre 4:0-Heimsieg gegen Lecce in der Vorwoche. Immerhin traf wiederum Romelu Lukaku für die Mannschaft von Neu-Coach Antonio Conte, die sich für diese Saison bekanntlich einiges vorgenommen hat.


Platz 4: Atlético Madrid (⬆️ Platz 9 in der Vorwoche)

Obwohl Diego Simeone mit dem Auftritt seines Teams gegen SD Eibar nicht sonderlich zufrieden gewesen sein dürfte, machen die Madrilenen gemeinsam mit Inter den größten Satz in dieser Woche. Beim 3:2-Erfolg setzte es nämlich die ersten Gegentore in dieser Spielzeit. Dass Atlético dabei aber trotz eines 0:2-Rückstands noch dreifach punktete und nun die Tabelle in Spanien mit optimaler Ausbeute anführt, dürfte auch Cholo milde stimmen.


Platz 3: RB Leipzig (⬆️ Platz 4 in der Vorwoche)

Auch Borussia Mönchengladbach konnte die Sachsen und Timo Werner nicht stoppen. Der deutsche Nationalstürmer erzielte den ersten Dreierpack seiner Karriere und steht damit symptomatisch für die gute Frühform der Leipziger unter Julian Nagelsmann. Für den großen Showdown am nächsten Spieltag gegen den FC Bayern scheint RB jedenfalls gerüstet.


Platz 2: Manchester City (⬆️ Platz 3 in der Vorwoche)

Beim 4:0 über Brighton & Hove sprudelte die Spielfreude der Guardiola-Jünger einmal mehr über wie eine gut geschüttelte Cola. Ein Tor geriet schöner als das andere. Das Zusammenspiel von Kevin De Bruyne, David Silva, Raheem Sterling und Sergio Agüero sucht ihresgleichen. Die Citizens scheinen auch in dieser Saison in einer anderen Liga innerhalb der Premier League zu spielen – mit einem einzigen, noch aus dem Vorjahr bestens bekannten Gegner.


Platz 1: FC Liverpool (➡️ Platz 1 in der Vorwoche)

In England gibt es außer ManCity wohl kein Team, dass die Reds ernsthaft ins Wanken bringen könnte. Auch in Burnley hielt sich die Elf von Jürgen Klopp schadlos. Dabei sind gar nicht immer spielerische Sternstunden vonnöten. Das vom Trainer zuletzt angesprochene Selbstverständnis über die eigene Stärke ist kaum mehr zu übersehen.