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Jan Schultz·4. August 2020
🔝 Power Ranking der Europa League: Das sind die zehn stärksten Teams

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Jan Schultz·4. August 2020
Ab Mittwoch rollt in der Europa League wieder der Ball. Wir verraten dir schon jetzt, welche Mannschaften sich dann berechtigte Hoffnungen auf den Titel machen dürfen.
Die Bundesliga-Saison endete für die Wölfe mit einer Ernüchterung, denn durch die 0:4-Pleite gegen den FC Bayern rutschten sie noch auf den 7. Rang ab und müssen damit in die EL-Qualifikation. Es sei denn natürlich, sie wachsen im laufenden Wettbewerb noch über sich hinaus. Und dass sie große Gegner ärgern können, haben die Niedersachsen in dieser Spielzeit unter anderem gegen Leipzig, Gladbach und Leverkusen gezeigt. Erstmal müssen sie aber den 1:2-Rückstand gegen Donezk drehen.
Nach zwei Jahren ohne Meisterschaft hat sich der einstige Dauermeister kürzlich mal wieder die Krone aufgesetzt. National ist sogar das Double möglich, denn Olympiakos steht auch im Pokalfinale. Oder wird’s am Ende sogar das Triple? In der Zwischenrunde warfen die Griechen sensationell Arsenal raus, warum also sollten sie andere große Namen fürchten?
Der Istanbuler Klub ist im Vergleich zu Galatasaray, Fenerbahçe und Beşiktaş bei den Fans zwar weitaus weniger beliebt, macht sportlich dafür aber umso mehr richtig. Vor wenigen Wochen sicherte sich Başakşehir erstmals die Meisterschaft. Das wollen die Türken nun auch international bestätigen. Nach dem 1:0-Sieg im Hinspiel ist die Ausgangslage gegen Kopenhagen schon einmal gut.
Die ukrainische Meisterschaft ging in dieser Spielzeit einmal mehr nach Donezk, wo Schachtar bereits zum vierten Mal in Folge jubelte. Dass es die Ukrainer aber auch auf internationalem Parkett können, haben sie nicht zuletzt beim Hinspiel-Sieg gegen Wolfsburg gezeigt. Verteidigen sie den Vorsprung, wartet in der nächsten Runde wohl Basel – und das Halbfinale ist schon zum Greifen nahe.
Die Europa League war einst das Territorium der Andalusier, die den Wettbewerb zwischen 2014 und 2016 stolze drei Mal in Folge gewannen. Ein Triumph scheint auch in diesem Jahr nicht ausgeschlossen zu sein, denn seit dem Re-Start ist Sevilla noch ungeschlagen. Vor allem die Defensive ist nur ganz schwer zu knacken, sieben der jüngsten elf Partien beendeten die Sevillistas ohne Gegentreffer. Mit der Roma wartet aber direkt ein kniffliger Auftaktgegner.
Die Saison in der Serie A nur auf dem fünften Rang zu beenden, wurde den Ansprüchen in der italienischen Hauptstadt nicht gerecht, zumal man auch noch hinter Lazio landete. Im Endspurt zeigte die Roma aber trotzdem, wie gut sie Fußball spielen kann. Die Giallorossi blieben in den letzten acht Partien ungeschlagen (sieben Siege) und setzten sich dabei unter anderem gegen Juventus durch. Die internationale Konkurrenz sollte also gewarnt sein.
In der Premier League standen die Wolves am Ende nur auf dem siebten Rang und verpassten damit die internationalen Plätze. Die Spielzeit Wolverhamptons nur darauf herunterzubrechen, wird ihnen aber nicht gerecht. Sie kämpften lange Zeit sogar um die Königsklasse und ärgerten mehrere große Teams. International muss man daher mit den Engländern rechnen – zumal sie auf dem vermeintlich leichteren Pfad Richtung Finale gelandet sind.
In der Bundesliga reichte es in dieser Saison nur für den fünften Platz, womit die Werkself die Champions League knapp verpasst hat. Auch im Finale des DFB-Pokals reichte es nicht ganz, gegen die Bayern stand am Ende eine 2:4-Pleite.
Und trotzdem bringt der mit so vielen herausragenden Spielern bestückte Kader alles mit, um auch mal einen Titel zu gewinnen. Die Ausgangslage im Achtelfinale ist nach dem 3:1-Erfolg im Hinspiel hervorragend, Bayer muss sich anschließend aber auch gegen größere Namen behaupten.
Am Ende hat sich die Tabelle der Serie A verdammt eng gelesen, Inter landete als Zweiter lediglich einen Zähler hinter Meister Juventus. Allein das sollte Beweis genug sein, wie stark die Nerazzurri in dieser Saison unterwegs sind. Dass die Mailänder seit dem Re-Start nur eines von 14 Spielen verloren haben, spricht ebenfalls für sie. Gegen Inter spricht indes die Vergangenheit, denn in den Vorjahren haben die Italiener die Europa League oftmals leichtfertig hergeschenkt. Zudem gibt es intern Probleme, Antonio Conte steht trotz der guten Saison vor dem Abschied.
Der Top-Favorit schlechthin kommt daher aus Manchester. Die Red Devils mussten sich in den letzten Monaten, ja sogar Jahren viel Häme anhören. Die Premier League beendeten sie dank eines starken Finishes aber auf dem dritten Rang, ihr Achtelfinal-Hinspiel gegen den LASK gewannen sie 5:0 und die Qualität des Kaders sollte in der EL sowieso über jeden Zweifel erhaben sein.
Beim Finalsieg vor drei Jahren bewiesen die Briten zudem schon einmal, wie ernst sie diesen Wettbewerb nehmen.
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