Pokal! Vol. VIII | OneFootball

Pokal! Vol. VIII

Logo: Rund um den Brustring

Rund um den Brustring

Gefühlt sind wir gerade erst über die Stufen der Cannstatter Kurve gepurzelt, um Wataru Endos rettenden Kopfball zu feiern und haben eine Woche später zugesehen, wie eine österreichische Firma ihren Markennamen auf dem Sockel des DFB-Pokals platziert hat – und schon steht die neue Saison wieder vor der Tür – mit der Auslosung der ersten Pokalrunde 2022/2023.

Es war ja irgendwie klar, dass das Konglomerat voneinander völlig unabhängiger Clubs irgendwann einen Titel gewinnen würde und auch, dass es der DFB-Pokal sein würde. Wo sonst hat einer der wenigen Ausrutscher der Bayern und der etwas häufigeren Ausrutscher der Dortmunder so gravierende Folgen, dass am Ende drei Erst- und ein Zweitligist um eine Trophäe spielen, die entweder noch nie oder seit knapp 40 Jahren keinen Titel mehr geholt haben. Ist der Pokal jetzt also für alle Zeiten verdorben, durch den Sponsorenaufdruck auf dem Sockel und dem zufällig namensgleichen Energydrink von innen. Ein wenig schon und dennoch bietet er das, was einem die Bundesliga kaum noch bietet und was man sonst nur erlebt, wenn man international spielt: interessante Auswärtsfahrten.

Deswegen nehmen wir Euch auch dieses Jahr mit auf eine Reise durch die unteren Ligen auf der Suche nach dem Erstrundengegner des VfB.

Auch dieses Mal sind die Vereine wieder nach Spielklasse der kommenden Saison und Platzierung der letzten Saison sortiert.

2. Bundesliga

SSV Jahn Regensburg

Der Jahn schloss die Zweitliga-Saison auf Platz 15 ab und rutscht damit zum ersten Mal seit dem Aufstieg in die zweite Liga wieder in den Amateurtopf. Auf den VfB traf man zehn Mal, zuletzt im Februar 2020, als Gonzalo Castro und Daniel Didavi einen 2:0-Sieg herausschossen. Unvergessen natürlich auch das 8:0 in der zweiten Liga 1977 mit den sechs Hitzfeld-Toren. In der gerade beendete Saison spielten mit den Torhütern Alexander Meier und Thorsten Kirschbaum sowie dem Offensivspieler Max Besuschkow noch drei ehemalige VfB-Spieler in der Oberpfalz. Meyer steht angeblich vor einem Wechsel nach Dortmund, Besuschkow hat sich schon Hannover angeschlossen.

Gesamtbilanz aus VfB-Sicht: 7 Siege, 2 Unentschieden, 1 Niederlage

1. FC Magdeburg

Der FCM gewann nicht nur den Landespokal, sondern feierte als Drittligameister seine Rückkehr in die Zweitklassigkeit. Spiele gegen die erste Mannschaft des VfB gab es bisher noch nicht, nur die zweite Mannschaft traf in der Drittliga-Saison 2015/16 auf die Magdeburger. Mit Moritz-Broni Kwarteng steht aktuell ein gebürtiger Stuttgarter und ehemaliger VfB-Jugendspieler im Kader.

Gesamtbilanz aus VfB-Sicht:bkeine

Eintracht Braunschweig

Eine ungleich längere Histore verbindet den VfB mit dem zweiten direkten Drittliga-Aufsteiger. 43 mal duellierten sich die Brustringträger mit der Eintracht aus Braunschweig, zuletzt im März 2017 in der 2. Bundesliga, als Reichel einen frühen Führungstreffer von Mané ausglich. Im Pokal konnte sich der VfB zuletzt im Dezember 2015 mit 3:2 nach Verlängerung durchsetzen. Personelle Verbindungen zum VfB gibt es keine.

Gesamtbilanz aus VfB-Sicht:43 Spiele, 20 Siege, 10 Unentschieden, 13 Niederlagen

1. FC Kaiserslautern

Wem der Pokalsieg der Salzburger die Laune verhagelt hat, dem dürfte der FCK am Dienstagabend wieder ein bisschen Freude gebracht haben, denn auch die Lauterer spielen in der kommenden Saison in der zweiten Liga. 97 mal traf der FCK auf den VfB, zuletzt im Oktober 2017 im Pokal, als sich die Brustringträger nach Toren von Ginczek, Akolo und Terodde gegen den damaligen Zweitligisten durchsetzten. Jean Zimmer war da schon von Stuttgart nach Düsseldorf weitergezogen, aktuell ist er Kapitän des FCK. Ein weiterer Ex-VfBler in Reihen der Pfälzer ist Nicolas Sessa, 2017/2018 für die zweite Mannschaft aktiv.

Gesamtbilanz aus VfB-Sicht: 97 Spiele, 46 Siege, 18 Unentschieden, 33 Niederlagen

3. Liga

Dynamo Dresden

Und wo es einen Relegations-Gewinner gibt, gibt es auch einen Verlierer. In diesem Fall ist das Dynamo Dresden. Zuletzt traf man sich mit der SGD in der zweiten Liga 2020, als der VfB eine coronastrapazierte Dynamo-Elf durch Tore von Churlinov und Al Ghaddioui besiegte. Neben einer Handvoll Bundesliga-Spiele in den 90ern stehen natürlich noch die Halbfinal-Spiele im UEFA-Pokal 1989 sowie in der 2. Runde zehn Jahre früher zu Buche. Antonis Aidonis war vergangene Saison nach Dresden ausgeliehen. Außerdem steht Odis Bruder Panagiotis Vlachodimos derzeit noch im Kader, der auch lange in der VfB-Jugend und der zweiten Mannschaft spielte.

Gesamtbilanz aus VfB-Sicht: 16 Spiele, 6 Siege, 7 Unentschieden, 3 Niederlagen

FC Erzgebirge Aue

Mit dem FC Erzgebirge Aue erwischte der Abstieg einen zweiten sächsischen Verein. Vier Mal trafen die Auer in den letzten Jahren in der zweiten Liga auf den VfB, schossen dabei aber nie ein Tor. Im Februar 2020 sorgten beim letzten Aufeinandertreffen Didavi und Gomez für einen ungefährdeten 3:0-Sieg. In der abgelaufenen Saison spielte Ex-VfB-Sturmtalent Prince Osei Owusu für die Auer. Zur neuen Saison wird Aue von Ex-VfB-Spieler Timo Rost trainiert.

Gesamtbilanz aus VfB-Sicht: 4 Spiele, 3 Siege, 1 Unentschieden

FC Ingolstadt

Als Tabellenletzter stieg der FC Ingolstadt aus der zweiten Liga ab. Auf den VfB traf man nur zwei Mal in der Saison 2015/2016, hinzu kommen sechs Begegnungen mit der zweiten Mannschaft. Torwart Fabijan Buntic spielte bis zur U19 im Brustring, Hans Nunoo Sarpei schnupperte mit dem VfB sogar Bundesliga-Luft, während Caniggia Elva nur für den VfB II zum Einsatz kam.

Gesamtbilanz aus VfB-Sicht:2 Spiele, 1 Sieg, 1 Unentschieden

TSV 1860 München

Die 60er verpassten den Aufstieg in die 2. Liga, qualifizierten sich aber als Tabellenvierter immerhin für den DFB-Pokal. Den VfB traf man nach langen gemeinsamen Jahren in der Bundesliga zuletzt 2017 in der zweiten Liga, als Marcin Kaminski dem VfB in der Allianz Arena in letzter Minute noch einen Punkt sicherte. Mittlerweile spielt der TSV im Stadion an der Grünwalder Straße, wird aber nicht mehr von Daniel Bierofka trainiert. Und auch sonst findet sich kein Ex-VfBler im Kader.

Gesamtbilanz aus VfB-Sicht: 61 Spiele, 22 Siege, 24 Unentschieden, 15 Niederlagen

SV Waldhof Mannheim

Der Waldhof gewann den badischen Pokal im Lokalduell mit dem Landesligisten Türkspor Mannheim. In der abgelaufenen Drittligasaison Erreichten die Mannheimer den fünften Platz. Aufgrund der regionalen Nähe gibt es im Waldhof-Kader ein paar Spieler mit Vergangenheit in der VfB-Jugend, am bekanntesten mit Sicherheit das Heidenheimer Urgestein Marc Schnatterer und Dominik Martinovic, der den VfB dereinst Richtung Bayern-Jugend verließ. Auch Alexander Rossipal trug in der Jugend den Brustring, während Niklas Sommer 2017/2018 für unsere Zweite auflief. Und dann ist da natürlich noch Jesper, der Sohn des ehemaligen VfB-Spielers Frank Verlaat. Auf den VfB traf man zuletzt im Dezember 1989 in der Bundesliga.

Gesamtbilanz aus VfB-Sicht: 30 Spiele, 18 Siege, 5 Unentschieden, 7 Niederlagen

FC Viktoria Köln

Viktoria Köln, der Tabellen-13. der dritten Liga setzte sich im Finale des Mittelrhein-Pokals gegen Fortuna Köln durch. Einziger VfB-Bezug ist Jeremias Lorch, der in der Jugend in Stuttgart spielte. Ansonsten keine Begegnungen, weder mit der ersten, noch mit der zweiten Mannschaft.

Gesamtbilanz aus VfB-Sicht: keine.

SpVgg Bayreuth

Die SpVgg Bayreuth genießt auf regionaler Ebene so etwas wie Kultstatus und konnte sich durch die Meisterschaft in der Regionalliga Bayern nicht nur für die dritte Liga, sondern auch für den DFB-Pokal qualifizieren. Aufstiegstrainer ist übrigens Timo Rost, der zur neuen Saison in Aue an der Seitenlinie steht. Auf den VfB traf man einmal im Pokal und viermal in unseren beiden Zweitliga-Jahren in den 70ern.

Gesamtbilanz aus VfB-Sicht: 5 Spiele, 1 Sieg, 2 Unentschieden, 2 Niederlagen

SV Elversberg

Die SV Elversberg holte 2022 gleich zwei Titel: Die Meisterschaft der Regionalliga Südwest und den Saarland-Pokal. Auf den VfB traf man bisher nur in Form dessen Zweitvertretung, zuletzt in der abgelaufenen Saison. Manuel Kober wechselte 2018 aus der VfB-Jugend ins Saarland, auch Torhüter Frank Lehmann ist ein ehemaliger Jugendspieler im Brustring.

Gesamtbilanz aus VfB-Sicht: keine

Regionalliga

FC Viktoria Berlin

Die zweite Viktoria in diesem Pokalwettbewerb stieg zwar aus der dritten Liga ab, gewann aber den Berliner Landespokal. Auf den VfB traf man bisher zwei Mal, nämlich in der Gruppenphase der Endrunde um die Deutsche Meisterschaft 1955/1956, allerdings handelt es sich hier um einen der Stammvereine der heutigen Viktoria. Soufian Benyamina kam 2012/2013 für den VfB immerhin zwei Mal in der Bundesliga zum Einsatz und stürmt heute für die Viktoria.

Gesamtbilanz aus VfB-Sicht: 2 Spiele, ein Sieg, ein Unentschieden

FC Carl Zeiss Jena

Drei Mal traf der VfB in seiner Geschichte auf den FC Carl Zeiss Jena, jedes Mal im Pokal. Beim einzigen Sieg der Thüringer spielten diese noch in der 2. Bundesliga und warfen den amtierenden Meister nach einem späten Ausgleich in der Verlängerung noch im Elfmeterschießen raus. Aktuell spielt Jena in der Regionalliga Nordost, hat aber immerhin den Thüringenpokal gewonnen und sich so für den DFB-Pokal qualifiziert. Mit Fabian Eisele steht ein ehemaliger Spieler der VfB-Jugend und der zweiten Mannschaft im Kader.

Gesamtbilanz aus VfB-Sicht: 3 Spiele, 2 Siege, 1 Niederlage

Kickers Offenbach

Offenbach statt Steinbach – der Ausgang des Finales des Hessenpokals beschert dem VfB ein mögliches interessantes Auswärtsspiel in der ersten Runde. Die zweite Mannschaft duellierte sich in den letzten Jahren häufiger mit den Kickers, ein Duell der ersten Mannschaften liegt schon länger zurück: Anfang Mai 1984 besiegte der VfB den OFC auf dem Weg zur Meisterschaft mit 5:1. Mit eigenen Augen konnten die Südhessen die Meisterschaft gar 1950 bestaunen, als der VfB im Berliner Olympiastadion seinen ersten Meistertitel gegen den OFC holte. In der Regionalliga Südwest wurden die Kickers am Ende 3. und landeten damit einige Plätze über dem VfB II. Trainiert wird die Mannschaft aktuell noch vom ehemaligen VfB-Stürmer Sreto Ristic, assistiert von Marijan Kovacevic, der über 100 Spiele für die zweite Mannschaft des VfB und ein Bundesliga-Spiel im Brustring absolvierte und später noch Nachwuchstrainer und Scout beim VfB war.

Gesamtbilanz aus VfB-Sicht: 29 Spiele, 16 Siege, 4 Unentschieden, 9 Niederlagen

FC Energie Cottbus

Achja, Energie Cottbus. Pokalsieg 1997, Vizemeisterschaft 2003, Meisterschaft 2007. An den größten Erfolgen der letzten 25 Jahre hatten die Lausitzer durchaus ihren Anteil und sei es nur als Gegner durch ihre Anwesenheit. 2017/2018 setzte sich der VfB in der ersten Pokalrunde denkbar knapp im Elfmeterschießen gegen Energie durch. In der Regionalliga Nordost wurden die Cottbusser hinter Dynamo Berlin und Jena Dritter, gewannen zudem den Landespokal Brandenburgs. Mit Nikos Zografakis steht ein ehemaliger Stürmer des VfB II im Kader.

Gesamtbilanz aus VfB-Sicht: 14 Spiele, 9 Siege, 4 Unentschieden, 1 Niederlage

Chemnitzer FC

Weiter geht es mit der Regionalliga Nordost, diesmal mit dem Tabellenfünften aus Chemnitz. 2010 setzte sich der VfB in der zweiten Pokalrunde mit 3:1 nach Verlängerung beim CFC durch. Einen Spieler mit VfB-Vergangenheit gibt es beim amtierenden Sachsenpokalsieger nicht, dafür wurde der Vertrag des Cheftrainers, der erst im März bis Saisonende übernommen hatte, bis 2024 verlängert: Christian Tiffert!

Gesamtbilanz aus VfB-Sicht: 1 Spiel, 1 Sieg

FV Illertissen

Illertissen spielt 2022/23 zwar nicht international, aber dafür im DFB-Pokal und zwar als Sieger des bayrischen Landespokals. Der Tabellensiebte der Regionalliga Bayern hat bisher gegen den VfB höchstens Testspiele bestritten, mit Sebastian Enderle und Alexander Kopf stehen aber zwei ehemalige Nachwuchsspieler aus Stuttgart in ihren Reihen.

Gesamtbilanz aus VfB-Sicht: keine

VfB Lübeck

Im Elfmeterschießen setzten sich die Lübecker im schleswig-holsteinischen Verbandspokal durch und könnten damit zum dritten Mal in ihrer Pokalhistorie auf den noch etwas bekannteren VfB treffen. Zuletzt gab es dieses Duell in der zweiten Pokalrunde 2009/2010, der VfB aus Stuttgart gewann dieses wie auch die anderen beiden Duelle. In der Meisterrunde der Regionalliga Nord wurde Lübeck in dieser Saison Vierter. Personelle Verbindungen zwischen den beiden Vereinen für Bewegungsspiele gibt es keine.

Gesamtbilanz aus VfB-Sicht: 3 Spiele, 3 Siege

FC Teutonia Ottensen

Wir hätten Altona 93 als möglichen Gegner haben können, aber die verloren das Finale des Hamburg-Pokals gegen Teutonia Ottensen. Immerhin das Stadion Hoheluft, wo Ottensen seine Heimspiele austrägt, ist eine Reise wert. In der Meisterrunde der Regionalliga Nord wurde die Teutonia Siebter. Aktuelle Verbindungen zum VfB gibt es keine, aber Ex-VfB-Ersatztorhüter Achim Hollerieth war hier von März 2020 bis April 2021 Trainer

Gesamtbilanz aus VfB-Sicht: Keine

SV Rödinghausen

Ich gebe zu, ich bin von den Ergebnissen der Landespokalfinalspiele etwas enttäuscht. Wir hätten das Bundesliga-Gründungsmitglied Münster haben können, es wurde der SV Rödinghausen. Der gewann den Westfalenpokal und steht jetzt in der ersten Hauptrunde des DFB-Pokals und wurde in der Regionalliga West Sechster, nachdem er bis Ende der 2000er noch in der Kreisliga spielte. Noch Fragen?

Gesamtbilanz aus VfB-Sicht:

BSV Rehden

Der BSV Rehden aus einer 2.000-Einwohner-Gemeinde in Niedersachsen wurde in der Regionalliga Nord 15. und setzte sich in einem der beiden niedersächsischen Landespokale, nämlich dem für Regionalligisten und Drittligisten gegen den SV Meppen durch.

Gesamtbilanz aus VfB-Sicht:

Blau-Weiß Lohne

Immerhin 27.000 Einwohner hat Lohne im Landkreis Vechta, der örtliche TuS Blau-Weiß gewann den Verbandpokal der Amateure. Als Meister der Oberliga Niedersachsen spielen sie zudem kommende Saison in der Regionalliga Nord.

Gesamtbilanz aus VfB-Sicht: keine

SV Straelen

Weiter geht es an den Niederrhein, aber leider nichts ins Stadion am Zoo in Wuppertal, sondern zu SV Straelen. Der Verein vermied knapp den Abstieg aus der Regionalliga West, dafür gibt es im Stadion an der Römerstraße in der kommenden Saison auf jeden Fall Besuch von einem Profiverein.

Gesamtbilanz aus VfB-Sicht: keine

Bremer SV (evtl. Oberliga)

Ob der Bremer SV, der Sieger des Bremen-Pokals, Ende Juli als Oberligist oder als Regionalligist im DFB-Pokal antritt entscheidet sich erst nach der Auslosung in der Aufstiegsrunde zur Regionalliga Nord. Zum VfB gibt es keine Überschneidung.

Gesamtbilanz aus VfB-Sicht: keine

Stuttgarter Kickers (evtl. Oberliga)

Ähnlich sieht es bei den Blauen aus Degerloch aus, denn die Oberliga-Saison ist derzeit noch nicht abgeschlossen, so dass man in der kommenden Regionalliga-Saison entweder den SGV Freiberg oder eben die Kickers begrüßen darf. Klar ist aber zum einen, dass sie nach dem Sieg im wfv-Pokalfinale gegen Ulm in der ersten Pokalrunde stehen und dass sie eine lange gemeinsame Geschichte mit dem VfB haben. Auch wenn das letzte Aufeinandertreffen in einem Pflichtspiel der ersten Mannschaften ziemlich genau 30 Jahre zurückliegt: Stadtderby bleibt Stadtderby.

Gesamtbilanz aus VfB-Sicht: 104 Spiele, 48 Siege, 20 Unentschieden, 36 Niederlagen (das ist die Pflichtspiel-Bilanz seit 1912!)

Oberliga

2. Teilnehmer Westfalen

Kennt Ihr nicht, den Verein? Ich auch noch nicht. Weil Westfalen, Bayern und Niedersachsen so große Landesverbände sind, dürfen sie zwei Vereine stellen. Neben Pokalsieger Rödinghausen ist das in Westfalen der bestplatzierte Verein der Oberliga Westfalen und das könnte vor dem heute ausgetragenen letzten Spieltag entweder der 1. FC Kaan-Marienborn, Westfalia Rhynern oder Wattenscheid 09 sein. Ich hätte nichts gegen Wattenscheid.

Gesamtbilanz aus VfB-Sicht: Tja….

TSV Schott Mainz

Ja, es gibt in Mainz noch einen zweiten Verein, der in der vergangenen Saison auch gegen den VfB II in der Regionalliga spielte. Außerdem gewann Schott Mainz den Südwest-Pokal und spielt so als Oberligist im DFB-Pokal

Gesamtbilanz aus VfB-Sicht: keine

FV Engers 07

FV Engers aus einem Stadtteil der rheinland-pfälzischen Stadt Neuwied ist aktuell Tabellenfünfter der Meisterrunde der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar und qualifizierte sich über den Sieg des Rheinland-Pokals für dern DFB-Pokal

Gesamtbilanz aus VfB-Sicht: keine

TSG Neustrelitz

Nicht schon wieder Rostock! Nein, keine Sorge, Hansa ist als Zweitligist diesmal im Profitopf und den Mecklenburg-Vorpommern-Pokal hat deshalb auch ein anderer Verein gewonnen, nämlich die TSG Neustrelitz. Aufeinandertreffen mit dem VfB gab es scheinbar nur bei Kinderturnieren. Achja und auch hier war Ex-VfB-Ersatztorhüter Achim Hollerieth von 2016 bis 2018 Trainer.

Gesamtbilanz aus VfB-Sicht:

FC Einheit Wernigerode

Der FC Einheit aus der sachsen-anhaltinischen Stadt Wernigerode verlor zwar den Landespokal gegen Magdeburg, rückte aber in den DFB-Pokal nach, weil der FCM sich über die 3. Liga qualifizierte. Kurz vor Saisonende steht der Verein in der NOFC-Oberliga Süd auf Platz 8. Zum VfB gibt es keine Verbindung.

Gesamtbilanz aus VfB-Sicht: keine

SV Oberachern

Der SV Oberachern hat den südbadischen Pokal gewonnen und sich darüber für den DFB-Pokal qualifiziert. Mit dem VfB gab es bisher nur zwei Berührungspunkte: In der Oberligasaison 2019/2020 gewann die zweite Mannschaft im Brustring beide Spiele mit 3:1. Während der VfB II mittlerweile in der Regionalliga spielt, steht Oberachern zwei Spieltage vor Saisonende in der Oberliga Baden-Württemberg auf Platz 11.

Gesamtbilanz aus VfB-Sicht: keine


Und? Welcher der 32 möglichen Gegner ist Euer Favorit? Schreibt es in die Kommentare!

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