Perez glaubt nicht an Umsetzung von UEFA-Drohungen

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Die Gründung der Super League durch zunächst zwölf Top-Klubs hat die UEFA als offene Kriegserklärung verstanden. Vor allem Präsident Aleksander Ceferin wütet gegen die Pläne des neuen Wettbewerbs. Seine Drohungen bringen Florentino Perez nicht ins Schwitzen.

"Die Spieler, die in der Super League spielen werden, werden von der Teilnahme an der Weltmeisterschaft und der Europameisterschaft ausgeschlossen", zitierte die spanische Sportzeitung Marca den UEFA-Präsidenten etwa (fussball.news berichtete). Perez, designierter Chef der Super League und Präsident von Real Madrid, glaubt nicht an die Umsetzung dieser Ankündigung. "Die Spieler sollten ruhig bleiben, denn diese Drohung wird nie passieren", so der Funktionär in der Nacht auf Dienstag in der Fußball-Talkshow El Chiringuito.

Ausschluss aus laufenden Wettbewerben?

Tatsächlich ist bislang unklar, auf welcher Ebene Ceferin einen Ausschluss der Spieler argumentieren würde. Ein Gentleman's Agreement unter den Nationalverbänden wäre jedenfalls auf tönernen Füßen gebaut. Zumal einzelne Verbände härter getroffen werden als andere. Auch eine andere Drohung seitens der UEFA löst bei Perez derweil kaum mehr als ein müdes Lächeln aus. Dass die Klubs der Super League aus den laufenden Wettbewerben der Champions League oder Europa League geschmissen werden könnten, kann er sich nicht vorstellen.

"Sie werden Real nicht aus der Königsklasse schmeißen"

"Sie werden Real Madrid nicht aus der Champions League schmeißen, ganz sicher nicht. Ebenso wenig Manchester City oder irgendjemand anderen", ist Perez überzeugt. Am Montag hatte in Jesper Möller ein Mitglied des Exekutivkomitees der UEFA verlautbart, er gehe vom Ausschluss der abtrünnigen Super-League-Klubs aus. In der Champions League wären mit Real Madrid, Manchester City und dem FC Chelsea drei der vier Halbfinalisten betroffen, in der Europa League mit dem FC Arsenal und Manchester United zwei.