"Passt perfekt zu Schalke": Schröder über Greiml und Cissé | OneFootball

"Passt perfekt zu Schalke": Schröder über Greiml und Cissé

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Bislang spielen die beiden Abwehr-Neuzugänge Leo Greiml und Ibrahima Cissé bei Schalke 04 noch keine Rolle. Rouven Schröder geht davon aus, dass sich das zeitnah ändern könnte. Beide Innenverteidiger bekommen von ihm ein Lob.

Die Besetzung der Schalker Innenverteidigung machen primär Marcin Kaminski, Malick Thiaw und Maya Yoshida unter sich aus. Das ist alles andere als eine Überraschung, sondern viel eher geplant gewesen.

Zwar sind mit Leo Greiml und Ibrahima Cissé zwei weitere Verteidiger für diese Positionen verpflichtet worden, doch stets mit dem Wissen, dass sie noch nicht frühzeitig angreifen und einsteigen können.

Die beiden 21-Jährigen sind jedoch nicht (je ablösefrei) verpflichtet worden, um jeweils nur ein Notfall-Backup zu sein. Viel eher sind sie die zumindest mittelfristige Zukunft der königsblauen Abwehrzentrale. Dass der Österreicher nach seinem Kreuzbandriss erst einmal wieder fit werden und der junge Franzose ohne Profi-Erfahrung erst einmal alle neuen Aspekte und Entwicklung aufsaugen muss, war von vornherein klar.

Schröder freut sich auf Greiml und betont Geduld bei Cissé

Rouven Schröder wurde am Donnerstag auf die Perspektiven der beiden angesprochen. Vor allem bei Greiml sieht er, dass er schon sehr bald eine größere Rolle spielen kann.

"Er wird bald anklopfen", zeigte sich der Sportdirektor optimistisch (via WAZ). Weiter: "Leo hat ganz, ganz große Ziele. Er hat im Training gezeigt, wie weit er ist, dass er angreift und mit seiner Art, Fußball zu spielen, perfekt zu Schalke passt."

Ein großes Lob von Schröder, das zugleich auf die zukünftige Rolle des Youngsters abspielt. Denn eins ist klar: Weder Yoshida noch Kaminski hat eine langjährige Zukunft auf Schalke. Früher oder später werden sie mit 33 und 30 Jahren nicht mehr zur ersten Garde gehören - schon alleine aufgrund der Geschwindigkeit. Dann sollen Greiml und Cissé bereitstehen.

Doch ist Cissé in seiner Entwicklung noch ein gutes Stück hinter seinem Teamkollegen anzusiedeln. Während dieser immerhin schon einige Profi-Spiele in Österreich bestreiten durfte, konnte er selbst bislang nur wenige Male bei KAA Gent reinschnuppern. Auch wenn der 1,96 Meter große Verteidiger in der Vorbereitung und im Training bereits gute Ansätze zeigt, der Umstieg auf die Bundesliga ist keineswegs zu unterschätzen.

"Man muss eine gewisse Geduld mitbringen. Ein junger Bursche, der jetzt erst richtig eingreift", mahnte auch Schröder vor voreiligen Schlüssen.

Thiaw könnte noch gehen - Schröder betont etwaige Transfer-Notwendigkeit

Bemerkenswert ist an der Innenverteidiger-Situation auch: Thiaw könnte den Klub bis Ende August noch verlassen. Dieses Szenario wirkt inzwischen zwar nicht mehr wahrscheinlich, doch sollte die Kurzfristigkeit der letzten Transfer-Tage niemals unterschätzt werden. Spätestens für diesen Fall bräuchte S04 noch einen Ersatz.

Das hat Schröder indirekt auch zugegeben, immerhin sind Greiml und Cissé noch nicht soweit, dass sie zu Kaminski und Yoshida eine Alternative sein können. Er wird sich also, mindestens sicherheitshalber, auch noch nach Innenverteidigern umsehen müssen.

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