Özcan über VfB-Abschied: "Damals war es die absolut richtige Entscheidung"

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Berkay Özcan hat am Dienstagabend sein Debüt in der Champions League gefeiert. Auch wenn das Spiel von Basaksehir bei RB Leipzig mit 0:2 verloren ging stellt es sicher ein Highlight in der jungen Karriere des türkischen Nationalspielers dar. Deren Anfänge liegen beim VfB Stuttgart, den er 2019 für ein Intermezzo beim Hamburger SV verließ.

"Damals war es die absolut richtige Entscheidung", erklärt der Mittelfeldmann gegenüber dem TV-Sender Sport1. "Beim VfB Stuttgart hat man damals anders geplant." Sein Förderer Hannes Wolf hatte den Trainerposten verloren und sich dem HSV angeschlossen, Özcan folgte ihm nach. Bekanntlich hielt sich der heutige DFB-Nachwuchstrainer bei den Rothosen auch nicht lange, infolge des verpassten Aufstiegs kam Dieter Hecking nach Hamburg.

"Ich bekam Signale"

"Ich bekam Signale, dass der neue Trainer nicht mit mir planen würde", erinnert Özcan. Der Ruf von Basaksehir kam zu einem guten Zeitpunkt, der Istanbuler Klub hatte sich zuvor schon öfter um den gebürtigen Karlsruher bemüht. Das Kalkül ging für den 22-Jährigen auf. Dennoch bleibt die Frage im Raum stehen, ob er sich beim VfB hätte durchbeißen können. Immerhin stellen die Schwaben heuer den jüngsten Bundesliga-Kader.

Kein Groll gegenüber dem HSV

"Als ich beim VfB war, gab es viele ältere, erfahrene Spieler. Ich weiß noch, dass Timo Baumgartl und ich damals als einzige Spieler hoch kamen aus der eigenen Jugend", erinnert Özcan. Beim HSV habe er dann den Neuanfang gesucht. Groll hege er gegenüber den Hanseaten nicht. "Wir haben es damals nicht geschafft, aufzusteigen. Und dann haben die Bosse das Recht, Dinge zu verändern." Bei Basaksehir ist Özcan aktuell keine Stammkraft. Gegen Leipzig kam er trotzdem auf große Spielanteile: Bereits nach einer halben Stunde kam er für den ehemaligen Schalker Bundesliga-Profi Junior Caicara in die Partie.