"Nonplusultra" Lewandowski: Im Augenblick "ein bisschen vor" Messi und Ronaldo

Logo: fussball.news

fussball.news

Artikelbild: "Nonplusultra" Lewandowski: Im Augenblick "ein bisschen vor" Messi und Ronaldo

Der FC Bayern hat einen lockeren Aufgalopp in das Champions-League-Finalturnier gefeiert. Gegen den FC Chelsea setzte es einen 4:1-Erfolg, bei dem einmal mehr Robert Lewandowski alles überstrahlte. Der Ausnahmestürmer erzielte in den beiden Achtelfinal-Spielen drei Tore selbst, legte fünf auf. Die Huldigungen für den Polen nehmen kein Ende.

"Er ist einfach das Nonplusultra im Weltfußball und das hat er heute wieder unter Beweis gestellt", jubelte etwa Lothar Matthäus beim TV-Sender Sky. Hoffnungen der Konkurrenz, Lewandowski könne wegen der Spielpause seit dem DFB-Pokalfinale am 04. Juli an Form eingebüßt haben, ließ der Angreifer schon nach zehn Minuten verstummen. "Er ist in einer überragenden Form sofort wieder im Rhythmus", schwärmt Matthäus.

"Im Moment ein bisschen vor den beiden"

Beim Thema "Nonplusultra" ging in den vergangenen Jahren, ja im vergangenen Jahrzehnt eigentlich nichts über Lionel Messi und Cristiano Ronaldo. Zusammen haben sie elfmal den Titel des Weltfußballers des Jahres geholt, sie haben eine Ära geprägt. In diese Phalanx ist Lewandowski nach Ansicht vieler Experten nicht nur eingebrochen. Er hat sie sogar gesprengt. "Er ist im Moment für mich ein bisschen vor den beiden", formuliert Tobias Schweinsteiger beim Pay-TV-Sender. "Er ist kopfballstark, er ist robust, er ist technisch gut, er hat Geschwindigkeit und er ist nie verletzt", so die Eloge des Co-Trainers vom 1.FC Nürnberg. "Das spricht für absolute Professionalität."

"Samstag ist wichtig"

Nutznießer ist dabei die gesamte Mannschaft des FC Bayern, die sich auf den besten Lewandowski aller Zeiten verlassen kann. "Er ist tatsächlich ein Phänomen", sagt etwa Leon Goretzka. Im Training vor der Partie hatte der Stürmer auf ihn noch einen eher ruhigen Eindruck gemacht. "Er hat aber nur gesagt: 'Bleib ruhig. Samstag ist wichtig.'" Lewandowski fehlen nun noch vier Tore auf den Allzeit-Rekord von Cristiano Ronaldo in der Champions League. Der Portugiese hatte den Vorteil, im Viertel- und Halbfinale mit Hin- und Rückspiel mehr Gelegenheiten zu haben. Und doch dürften die meisten Beobachter dem Bayern-Superstar zutrauen, die Marke zu knacken.