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Niederlage im Test gegen die Admira

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FC Red Bull Salzburg

Das heutige Testmatch gegen den FC Flyeralarm Admira wurde in einem etwas ungewöhnlichen Format gespielt und ging über 2x45 plus 30 Minuten. Nach 90 Minuten stand das Duell 0:1 (0:0), für die Niederösterreicher war Vladimir Nikolov erfolgreich. Letztlich endete die Begegnung nach weiteren 30 Testspielminuten mit 1:2 (Tore durch Benjamin Sesko bzw. Dominik Starkl), es war dies unsere erste Testspielniederlage in dieser Vorbereitung.

Spielbericht

Das Duell zweier Teams, die beide ihr Trainingslager im spanischen Marbella abgesagt hatten, fand unter für Österreich um diese Jahreszeit typischen Wetterbedingungen statt. Schneefall und kühle Temperaturen waren unsympathische Begleiter dieser intensiven, kampfbetonten Begegnung. Chancen gab es jedoch vor der Pause nur sehr wenige. Bei Schüssen der Admiraner konnte sich Philipp Köhn auszeichnen. Offensiv dauerte es bei unseren Roten Bullen bis zur 45. Spielminute, Junior Adamu spitzelte einen Nene-Pass jedoch am Tor vorbei.

Kurz nach der Pause war es erneut Adamu, der scheiterte – diesmal an Admira-Keeper Leitner. In Führung gingen dann jedoch die Niederösterreicher durch Neuzugang Nikolov, dem nach einem Getümmel im Strafraum aus kurzer Distanz das 1:0 gelang (72.). Nur drei Minuten später wäre Antoine Bernede beinah der Ausgleich gelungen, sein Schuss klatschte aber von der Stange retour. Auch wenn die Admira in dieser Phase durch Konter immer wieder gefährlich wurde, hatte unsere Mannschaft durch Solet, Sesko und Aaronson gute Möglichkeiten zum Ausgleich, der jedoch nicht gelingen wollte.

Die selbst gewählte Verlängerung startete dann mit einer kalten Dusche bei ohnehin sehr tiefen Temperaturen – 0:2 durch Dominik Starkl. Zwar kam das Team von Matthias Jaissle durch Benjamin Sesko, der in der 102. Minute das 1:2 erzielte, noch mal zurück ins Spiel. Der Ausgleich gelang jedoch nicht mehr.

AUFSTELLUNG

Köhn (91. Mantl); Kristensen (62. Atiabou/106. Kameri); Piatkowski (62. Solet), Wöber (62. Molnar), Ulmer (62. Guindo); Forson (62. Capaldo), Diambou (62. Tijani); Nene (62. Aaronson), Kjaergaard (62. Bernede); Adamu (62. Okafor), Adeyemi (62. Sesko)

Schiedsrichter

Christopher Jäger

WAS MAN SONST NOCH WISSEN SOLLTE

  • Das heutige Testspiel ging aus Trainingszwecken über 2x45 plus 30 Minuten.
  • Das Duell wurde sehr intensiv geführt, es gab vier Gelbe Karten.
  • Benjamin Sesko gelangen in den bisherigen drei Testmatches sechs Treffer.
  • Nicht mit dabei waren heute u. a. Bernardo, Sekou Koita, Bryan Okoh, Nicolas Seiwald (alle Reha nach Knieoperation), Zlatko Junuzovic (Ferse), Alexander Walke (Wadenverletzung) sowie Mohamed Camara und Jerome Onguene (beide beim Afrika-Cup).
  • Luka Sucic absolviert derzeit noch Individualtraining und soll im Lauf der Woche ins Mannschaftstraining einsteigen.
  • Auch diesmal waren wieder Youngsters des FC Liefering im Einsatz: Benjamin Atiabou, Amankwah Forson, Daouda Guindo, Dijon Kameri, Sandro-Luca Molnar, Dorgeles Nene und Samson Tijani wurden eingesetzt.
  • Das vierte und letzte Testspiel dieser Vorbereitung findet am kommenden Samstag, den 29. Jänner 2022 um 15:00 Uhr gegen die WSG Tirol in der Red Bull Arena statt (live auf redbullsalzburg.at).

Statements

Matthias Jaissle:

Es war heute ein sehr intensives Testmatch, so wie es sich eben gehört. Man spielt auch so ein Spiel, um zu gewinnen. Dementsprechend war die Admira eingestellt und ein sehr starker Gegner. Wir müssen uns aber da an der eigenen Nase nehmen, es waren etliche Dinge dabei, die mir nicht gefallen haben. So hat zum Beispiel von Beginn an die Aggressivität gegen den Ball gefehlt, da wurden wir dann bestraft. Aber auch solche Tests sind wichtig, daraus müssen wir lernen.

Max Wöber:

Es ist heute sehr ordentlich zur Sache gegangen, die Admira war heiß und hat gezeigt, dass sie nicht umsonst viele Stunden im Bus gesessen sind. Von dem her war es ein super Test für uns. Wir haben heute nicht gut gegen den Ball gespielt, das Pressing hat nicht so funktioniert, wie wir uns das vorstellen. Aber daran arbeiten wir, und das ist auch bis zu einem gewissen Grad zu diesem Zeitpunkt der Vorbereitung normal.

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