Nicht Robben, Ribery oder Lewandowski: Dieser Mitspieler hat Boateng am meisten beeindruckt

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Seit fast zehn Jahre spielt Innenverteidiger Jerome Boateng für die Münchner und hat in seiner Zeit nicht nur zahlreiche Titel geholt, sondern auch mit den besten Spieler dieser Welt zusammengespielt. Nun verrät der 32-Jährige im Interview mit Spox, welcher seiner Mitspieler ihm zufolge der Beste war. 

Bastian Schweinsteiger, Manuel Neuer, Robert Lewandowski, Franck Ribery, Arjen Robben: Die Bayern haben in den letzten zehn Jahren eine ganze Reihe an Spieler im Kader gehabt, die zu ihrer Prime-Time allesamt der Kategorie „Weltklasse“ zugeordnet werden konnten. Geht es jedoch nach Jerome Boateng, war keiner der genannten Akteure, der beste im Team. „Ich habe mit vielen herausragenden Fußballern zusammengespielt. Aber wenn ich mich für einen entscheiden müsste, würde ich Phillip Lahm wählen“, adelt Boateng den Ex-Kapitän.

Dieser schätzt vor allem die Verlässlichkeit des Außenverteidigers, mit dem er 2013 die Champions-League und 2014 die WM gewann. „Ich habe noch nie einen Spieler erlebt, der so konstant war wie er. Ich könnte die schlechten Spiele von ihm an einer Hand abzählen. Wobei: Nein, dafür bräuchte ich die fünf Finger überhaupt nicht, es waren weniger“, so der Innenverteidiger.

Boateng adelt Messi: „So ein Talent wird es wahrscheinlich nie wieder geben“

Wer auf der einen Seite gute Mitspieler hatte, der musste sich auf der anderen Seite konsequenterweise auch mit den besten Gegenspielern der Welt duellieren. Als stärksten Gegenspieler nennt der 32-Jährige wenig überraschend Barca-Star Lionel Messi. „Er hat eine Gabe. Ein Talent wie ihn wird es voraussichtlich nie wieder geben. Dieses Dribbling, diese Schnelligkeit, das ist unglaublich. Die Leute gehen ins Stadion, um ihn spielen zu sehen“, schwärmt er.

Boateng und Messi standen sich im Verlaufe ihrer Karriere sowohl im Klubfußball, gegenüber als auch mit der Nationalmannschaft. Die direkten Duelle hatten dabei nicht immer den gleichen Ausgang. Im Jahr 2014 hatte der deutsche Abwehrspieler den Argentinier über 120 Minuten weitgehend unter Kontrolle, was schließlich zum Weltmeistertitel führte. In Jahr später bescherte Messi den Innenverteidiger seine wohl schwärzeste Sekunde seiner Karriere. Beim-Champions-League-Halbfinale spielte der argentinische Zauberfuß den Bayern-Verteidiger derart schwindlig, dass er sich in Slapstick-Manier rücklings auf den Boden wiederfand. Beim letzten Aufeinandertreffen zog dagegen Barcelona und Messi wieder den Kürzeren.