Neymar-Intimus verrät Details über Streit mit Mbappe | OneFootball

Neymar-Intimus verrät Details über Streit mit Mbappe

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Paris Saint-Germain hat die ersten Pflichtspiele der neuen Saison standesgemäß bestritten. Der Nobelklub gewann den französischen Supercup gegen den FC Nantes ebenso deutlich wie die ersten Ligue-1-Spiele gegen Clermont Foot und HSC Montpellier. Dennoch machen sich Berichte über Unzufriedenheit und Stress zwischen Kylian Mbappe und Neymar breit.

Tatsächlich soll der Weltmeister in der Kabine nicht nur beim Brasilianer angeeckt sein. Die gewaltige Vertragsverlängerung, die Mbappe recht überraschend anstelle eines Kontrakts bei Real Madrid unterschrieb, soll dem Angreifer nach Ansicht einiger Kollegen zu Kopf gestiegen sein. Dies berichtet nun auch der brasilianische Journalist Marcelo Bechler, der 2017 als erstes den Wechsel von Neymar nach Paris vermeldete und als ein Intimus des Superstars gilt.

Unzufriedenheit auf allen Seiten

Beim Portal TNT Sports erklärte Bechler nun, dass es infolge des 5:2-Siegs über Montpellier am Wochenende zu Streitigkeiten in der Kabine gekommen sei. Mbappe sei unzufrieden über die Zuspiele seiner Kollegen gewesen, während sich Neymar darüber ärgerte, nur der zweite Elfmeterschütze des Teams zu sein. Dabei spiele auch eine Rolle, dass sich der Brasilianer gewünscht habe, Mbappe möge gegen die Pläne des Klubs einschreiten, die einen Verkauf des 222-Millionen-Manns zumindest in Erwägung gezogen haben.

Eskalation vermieden

Stattdessen soll Mbappe kein Veto eingelegt haben, sagt Bechler. Andernorts ist gar zu hören, der Franzose habe den Abschied von Neymar aktiv verfolgt, um selbst die unangefochtene Nr.1 in Paris zu sein. Offenbar weiß der Brasilianer aber zurzeit mehr Kollegen hinter sich als Mbappe. So kam es laut Bechler am Wochenende zu durchaus heftigen Diskussionen, wobei eine Eskalation noch vermieden werden konnte. Die Vereinsführung hat derweil ein Treffen anberaumt, in dem die Unstimmigkeiten aus der Welt geschafft werden sollen. Klar ist: PSG hat sich ein Stück weit von Mbappe abhängig gemacht und kann deshalb keine Situation gebrauchen, in denen der auserkorene Superstar in der eigenen Mannschaft isoliert ist. Genau dieses Szenario beschreibt aber Bechler.

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