Neues Selbstvertrauen: SGD will dem Jahn einen "heißen Fight liefern" | OneFootball

Neues Selbstvertrauen: SGD will dem Jahn einen "heißen Fight liefern"

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Mit dem 1:0-Sieg gegen Düsseldorf konnte die SG Dynamo Dresden ihre Negativserie durchbrechen. Daran gilt es in Regensburg (Freitag, 18:30 Uhr) anzuknüpfen. Auch Cheftrainer Alexander Schmidt betonte, dass der erste Erfolg nur der Anfang des Weges sein dürfe. Chancen rechnen sich die Spieler durchaus aus.

Parallelen zwischen SGD und Jahn

Das goldene Tor gegen Düsseldorf machte Christoph Daferner vom Punkt (43.), danach konnte die SGD dank eines beherzten Auftritts die Null halten und den dreifachen Punktgewinn einfahren. Nicht weniger erwartet der Dynamo-Übungsleiter auch in der kommenden Partie. "Wir müssen am Freitag einfach mit Anpfiff bis notfalls zur 95. oder 98. Minute jeden Zweikampf mit hundertprozentiger Intensität führen, den Willen haben, jeden Ball aktiv zu verteidigen und brauchen eine brutale Energie", erklärte Alexander Schmidt im Vorfeld der Begegnung zwischen Dresden und Regensburg.

Denn nur, wenn die SGD wieder an die Grenzen der Bereitschaft geht, könne man dem Jahn "einen heißen Fight liefern". Schließlich konnte sich Regensburg mit 25 Punkten aus der bisherigen Saison eindrucksvoll in der Spitzengruppe festbeißen. "Eine der großen Stärken von Jahn Regensburg ist die mannschaftliche Geschlossenheit. Das zeichnet sie als Team bereits seit einigen Jahren aus", lobte Schmidt den Gegner – und erkannte Parallen zu Dresden. Doch der Aufsteiger stünde "eben noch ganz am Anfang des Weges".

"Müssen alle zusammenstehen"

Der fünfte Saisonsieg hat die Dresdner zuletzt wieder zwei Punkte vor den Abstiegs-Relegationsplatz gebracht. Angesichts des geringen Vorsprungs will der Aufsteiger schnell nachlegen. "Der Sieg gegen Düsseldorf hat der Mannschaft und dem gesamten Team unglaublich gutgetan. Das zeigt, dass unser sehr selbstkritischer Umgang mit den negativen Ergebnissen in den letzten Wochen Wirkung gezeigt hat und wir uns dieses positive Erlebnis in der Länderspielpause erarbeitet haben", verdeutlichte Vizekapitän Michael Sollbauer. "Das gibt uns Selbstvertrauen, können die Situation gut einordnen und fahren dementsprechend motiviert nach Regensburg."

Neben den Langzeitverletzten Tim Knipping, Patrick Wiegers und Panagiotis Vlachodimos (jeweils Kreuzbandrisse) wird auch Sebastian Mai (Aufbautraining) weiterhin fehlen. Hinzu kommen noch Kevin Ehlers und Luca Herrmann, die sich in häuslicher Quarantäne befinden und daher keine Optionen für den Spieltagskader sind. Für Sollbauer spielen die Fans in der Personalplanung ebenfalls eine große Rolle: "Dass die Fans auch in so einer schweren Zeit so zur Mannschaft stehen, ist für uns enorm wichtig. Wir müssen alle zusammenstehen, dann werden wir auch in Zukunft erfolgreich sein." Ungefähr 400 Dresdner werden in Regensburg dabei sein.

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