Neuendorf: "Campus hat auf ganzer Welt Aufmerksamkeit erregt" | OneFootball

Neuendorf: "Campus hat auf ganzer Welt Aufmerksamkeit erregt"

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Offizielles Wappen

Gemeinsam mit rund 300 Gästen aus Sport, Politik und Wirtschaft hat der Deutsche Fußball-Bund (DFB) seinen neuen Campus in Frankfurt am Main offiziell eröffnet. DFB.de ist bei der Einweihungsfeier auf Stimmenfang gegangen.

Bernd Neuendorf (DFB-Präsident): Viele Mitarbeiter*innen beim DFB und Vertreter*innen der Stadt haben tüchtig am DFB-Campus gearbeitet. Allen, die beteiligt waren, gebührt der größte Dank. Der Campus hat auf der ganzen Welt Aufmerksamkeit erregt. Wir werden tolle Gäste hier haben. Gianni Infantino (der FIFA-Präsident; Anm. d. Red.) hat mir schon gesagt, dass er bald vorbeikommen möchte. Es ist unglaublich, was hier in den vergangenen Monaten geschaffen wurde. Der Campus ist anders als normale Bürogebäude. Hier findet ein sehr offenes und modernes Arbeiten statt. Es gibt keine abgeschlossenen Büros mehr. Das sorgt für mehr Kommunikation und Austausch, den wir ja wollen. Wir wollen keine Ruhe, sondern wir wollen produktive Unruhe und Austausch. Dafür steht der Campus ein Stück weit. Wir wollen uns nicht nur fußballtechnisch weiterentwickeln, sondern auch insgesamt als Verband, da muss der Austausch mit dem Haus stimmen. Das Gebäude bietet Offenheit und Transparenz. Das ist auch das, wofür wir symbolisch als Verband ein bisschen mehr stehen möchten. Hier wird viel entwickelt. Das Gebäude ist ein Vorantreiber. Er ist ein Ort des Austauschs und der Ideen. Wir haben auch an der Basis viele tolle Menschen mit vielen tollen Ideen.

Boris Rhein (Hessischer Ministerpräsident): Wir haben hier eine einzigartige Kulisse. Es ist eine Benchmark für das Land Hessen und den DFB. Wer Weltklassefußball spielen will, braucht solche Rahmenbedingungen. Spitze und Breite bedienen sich hier. Spitzensport kann nur dann stattfinden, wenn sich Nachwuchs findet. Wir brauchen begeisterten Nachwuchs. Sport und Gesellschaft gehören zusammen und bedingen sich gegenseitig. Wir sind sehr stolz, was hier geschaffen wurde.

Peter Beuth (Hessischer Minister des Innern und für Sport): Ich wünsche dem DFB, dass das aufgeht, was man sich ursprünglich hier vorgestellt hat. In einer solchen Zentrale können auch gesellschaftspolitische Debatten reifen. Das alles wird den Fußball, aber auch den Sport in Deutschland weiterbringen. Wir sind stolz, dass wir in Hessen Heimatbundesland des Sports und des Fußballs sind.

Mike Josef (Planungsdezernent der Stadt Frankfurt): Nach fast über einem Jahrzehnt kann man unterstreichen: Was lange währt, wird endlich gut. Es ist nicht selbstverständlich, dass Großprojekte zu Ende gebracht werden. Zukünftig werden hier ganze Generationen an Fußballer*innen und Trainer*innen ausgebildet und sie werden noch lange davon erzählen. Sie werden davon träumen, nach Frankfurt auf dieses Gelände zu kommen. Wir wollen die nächsten Jahre und Jahrzehnte in eine gute Nachbarschaft gehen. Ich finde es super, dass wir es hinbekommen haben, mit dem anliegenden Bürgerpark auch etwas für die Allgemeinheit zu errichten. Wir haben hier in Frankfurt eine sportpolitische Achse. Man kann sagen, wir sind die Sporthauptstadt Deutschlands, und das müssen wir pflegen und weitertragen. Stadt bedeutet Begegnung. Sport und Sportverbände ermöglichen Begegnung. Die Sportverbände eröffnen zudem Chancen für Arbeitgeber*innen und Arbeitnehmer*innen. Wir haben hier mit der früheren Rennbahn einen Ort mit großer Tradition und beginnen gemeinsam mit dem DFB eine neue Ära.

Martin Kallen (CEO UEFA Events SA): Wir sind sehr stolz, dass wir etwas zu diesem einmaligen Campus beitragen konnten. Wir haben sehr gute Erfahrungen mit der Zusammenarbeit mit dem DFB gemacht. Wir arbeiten in der Euro GmbH schon sehr eng zusammen. Das ist uns sehr wichtig. Wir können von der Zusammenarbeit mit dem DFB profitieren.

Oliver Bierhoff (Geschäftsführer Nationalmannschaften und Akademie): Die Idee zum Gebäude ist auf unseren Reisen entstanden. Wir haben gesagt, der DFB braucht ein sportliches Zuhause. Ich bin dankbar, dass der ganze DFB hier ist, auch die Basis.cWir alle können unglaublich stolz und glücklich sein, dass der deutsche Fußball den Campus auf die Beine gestellt hat, und jetzt müssen wir ihn mit Leben füllen. Allein für die A-Nationalmannschaft bräuchte man dieses Zentrum nicht, aber unsere Frauen und unsere Jugend hatten vorher gar nicht die Möglichkeit, in so einer Infrastruktur zu trainieren. Zudem werden hier auch die Schiedsrichter zu Gast sein. Hier wird der Sport leben. Der Campus ist eine Anlaufstelle. Der DFB kann hier seinen Aufgaben und Funktionen nachgehen. Hier kann man sich begegnen und für den Fußball da sein. Das ist durch die Infrastruktur hier gewährleistet. Der wissenschaftliche Bereich der Akademie ist enorm wichtig. Es gibt keinen Verband auf der Welt, der das so vereinbart und zusammenbringt - die Zusammenarbeit mit den Topathleten, Experten und Vereine. Verbunden mit der Innovation. Das was wir hier beobachten, wird die Arbeit mit der Mannschaft besser machen, aber wir werden es auch dem gesamten Fußballsystem zur Verfügung stellen. Dann laufen die Dinge schon sehr zufriedenstellend.

Hansi Flick (Bundestrainer): Direkt am ersten Tag als ich gesehen habe, was hier entsteht, war ich beeindruckt. Die Nähe zum Sport und zum Fußball ist für den DFB enorm wichtig. Wichtig ist aber auch die Basis. Wir sollten gemeinsam versuchen, hier erfolgreich Fußball zu spielen. Die Mannschaft wird im September hier trainieren, und da freuen wir uns schon riesig drauf. Wir sind hier eine gemeinsame Stätte für Nationalmannschaft, Basis und Vereine. Nur gemeinsam kann man Erfolg haben.

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