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Nations League kompakt: Sterling und England schocken Spanien

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Helge Wohltmann

Das schönste Tor

Das 3:0 der Engländer war ein absolut toll herausgespielter Treffer. Barkley chippte den Ball über die Viererkette hinweg in den Lauf von Harry Kane, der direkt auf Raheem Sterling querlegte, so dass dieser nur noch einschieben musste.

Die ersten beiden Tore waren aber auch schon wunderschön. Erst wurde Sterling von Marcus Rashford wunderbar geschickt und nagelte das Ding dann in den linken Winkel. Anschließend bekam Kane einen langen Ball von Jordan Pickford, verteidigte diesen, bis Rashford nachgerückt war und spielte dann den perfekten Pass in den Fuß des 20-Jährigen, den dieser mit dem zweiten Kontakt im Tor unterbrachte.

Der größte Aufreger

Beim Stand von 1:3 hätte Spanien ein Elfmeter zugesprochen werden können, denn nachdem Pickford den Ball gegen Rodrigo Moreno vertändelt hatte, zog er den Angreifer zwei Mal von hinten und konnte so den Ball gerade noch klären.

Das beste Spiel

Hin und her ging es in der Partie zwischen Estland und Ungarn. Nachdem die Gastgeber mit 1:0 in Führung gegangen waren, schlug Ungarn zurück. Der Hoffenheimer Adam Szalai erzielte kurz nach der Pause die Führung. In der 71. Minute unterlief Mate Patkai allerdings ein Eigentor und Henri Anier legte das 3:2 nach. Damit war aber noch nicht Schluss, denn Szalai netzte noch einmal und sorgte für den 3:3-Endstand.

Spanien gegen England war aber auch ein tolles Spiel, vor allem, weil die Mannschaft von der Insel für eine große Überraschung sorgte und es durch den Treffer von Paco Alcácer zwischendurch noch einmal spannend wurde.

Die Ergebnisse im Überblick

Spanien gegen England 2:3 (0:3)

Island gegen Schweiz 1:2 (0:0)

Bosnien-Herzegowina gegen Nordirland 2:0 (1:0)

Estland gegen Ungarn 3:3 (1:1)

Finnland gegen Griechenland 2:0 (0:0)

Luxemburg gegen San Marino 3:0 (1:0)

Weißrussland gegen Moldawien 0:0 (0:0)

Dinge, die wir heute gelernt haben

  1. Raheem Sterling kann doch noch für England treffen. Erstmals seit Oktober 2015 traf der 23-Jährige für die Three Lions und beendete seine dreijährige Durststrecke.
  • Statistiken sind nicht alles. Zur Halbzeit hatte Spanien viel mehr Ballbesitz, deutlich mehr Zweikämpfe gewonnen, öfter auf das Tor geschossen und lag eigentlich in jeder wichtigen Statistik vorne. Außer natürlich auf der Anzeigetafel. Da stand zur Halbzeit ein 3:o für England.
  • Paco Alcácer hatte in dieser Saison seine ersten zehn Schüsse auf den gegnerischen allesamt verwandelt. Diese Serie sollte gegen England aber noch ihr Ende finden.
  1. Edin Dzeko ist und bleibt ein Weltklassestürmer. Der Bosnier machte gegen Nordirland den 300. Pflichtspieltreffer seiner Karriere.
  2. Island steigt nach der Niederlage gegen die Schweiz aus der Liga A ab.