Nagelsmann reagiert auf Gravenberch-Kritik: „Einfach ein bisschen Geduld mitbringen“ | OneFootball

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·4. Oktober 2022

Nagelsmann reagiert auf Gravenberch-Kritik: „Einfach ein bisschen Geduld mitbringen“

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Ryan Gravenberch hatte sich zuletzt öffentlich über seine Einsatzzeiten beim FC Bayern beschwert. Der Niederländer ist mit seinen Einsatzzeiten in München nicht wirklich zufrieden. Nun hat Julian Nagelsmann erstmals auf die Kritik des 20-Jährigen reagiert.

Neun Spiele hat Ryan Gravenberch in der laufenden Saison für den FC Bayern absolviert. Im Schnitt stand er dabei aber nur knapp 25 Minuten auf dem Platz. In der Bundesliga wartet der junge Mittelfeldspieler nach wie vor auf sein Startelf-Debüt. In der Champions League könnte es heute Abend bereits so weit sein. Bedingt durch den Ausfall von Joshua Kimmich (Corona) muss Julian Nagelsmann sein Mittelfeld umbauen. Auf der Abschluss-PK vor dem Spiel stellte der Cheftrainer der Münchner Gravenberch einen Startelf-Einsatz in Aussicht: „Er hat in den letzten eineinhalb Wochen einen sehr guten Eindruck gemacht. Es ist möglich, dass er morgen beginnt. Ich habe mich auch hier noch nicht entschieden.“

Interessant ist: Laut dem „kicker“ bemängelt Gravenberch auch die mangelnde Kommunikation zwischen Spieler und Trainer. Demnach würde Nagelsmann weniger den direkten Kontakt suchen, sondern oftmals über die Medien kommunizieren.

„Er bringt fußballerisch alles mit“

Nagelsmann äußerte sich auch erstmals zu der Gravenberch-Kritik, wonach er zu wenig spielen würde: „Wichtig ist, bei ihm das Alter zu sehen. Das sind junge Spieler, die zu einem großen Verein kommen, bei dem sehr viele andere große Spieler spielen. Aber ich sehe da immer das ganze Drama nicht. Ryan ist 19. Einfach ein bisschen Geduld mitbringen, das ist Bayern München mit einem sehr guten Kader, da muss man einfach immer besser sein als meine Konkurrenten und dann bin ich der Letzte, der die besten Spieler nicht aufstellt“, erklärte der 35-Jährige.

Der FCB-Coach ist zwar ein großer Fan von Gravenberch, deutete aber an, dass der Youngster durchaus noch an sich arbeiten muss: „Er bringt fußballerisch alles mit, hat ein herausragendes Tempodribbling und wie er sich aus Drucksituationen mit dem Ball am Fuß befreien kann, macht er besser als viele andere Spieler in Europa, erst recht in seinem Alter. Er weiß aber, an welchen Stellschrauben er drehen muss, um stabiler in die Struktur zu passen.“

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