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Nächste Pleite für den FCI: "Zu verhalten, zu ängstlich, zu passiv"

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Nach dem Remis gegen den Karlsruher SC in der Vorwoche gab es für den FC Ingolstadt den nächsten Dämpfer im Kampf gegen den Abstieg. Mit 0:3 verlor der Aufsteiger beim Hamburger SV. Während Trainer André Schubert mit dem Auftritt im zweiten Durchgang phasenweise zufrieden war, passte ihm das Verhalten in den ersten 45 Minuten gar nicht.

"Nicht mutig genug"

"Zu verhalten, zu ängstlich, zu passiv", hätte seine Mannschaft vom Anpfiff weg agiert, meinte der 50-Jährige. "Zum Fußball gehören Zweikampfverhalten und Aggressivität. Das haben wir nicht so gezeigt, haben die Bälle nicht gut behauptet und waren nicht mutig genug", nannte der Fußballlehrer weitere Gründe für die nun schon elfte Niederlage im 15. Spiel.

Das zögerliche Auftreten der Schanzer nutzte der HSV aus, Faride Alidou (13.) und Bakery Jatta (39.) stellten die Weichen schon im ersten Durchgang auf Sieg. "Der HSV hat eine richtig gute Truppe, die wir nicht so ins Spiel kommen lassen dürfen", sagte Mittelfeldspieler Marcel Gaus. Vom FCI kam derweil wenig, nennenswerte Offensivszenen gab es keine.

Lattenpech kurz vor Schluss

Erst im Verlauf des zweiten Durchgangs trauten sich die Gäste mehr zu, hätten "noch mal viel mehr Aggressivität aufgebaut", wie Schubert befand und "besser ins spiel gefunden". Doch Tore kamen dennoch keine zustande. Auch, weil Fatih Kaya nur die Latte traf (87.). "Wenn du da das Tor machst, passiert vielleicht noch was. Ob nun verdient oder nicht", so Schubert. Stattdessen machten die Rothosen praktisch im Gegenzug durch Manuel Wintzheimer alles klar (89.).

Somit konnten die Ingolstädter erst sechs Punkte holen, liegen schon acht Zähler hinter dem Abstiegs-Relegationsplatz und sind weiterhin Tabellenletzter. "Wir brauchen um jeden Preis Siege, Siege, Siege. Alles andere hilft uns nicht und dafür müssen wir weiterhin alles geben", weiß Marc Stendera, dass es immer enger wird für das Team. Weiter gehts am kommenden Samstag mit dem Auswärtsspiel bei Mit-Aufsteiger Hansa Rostock. "Die Jungs wollen, geben sich nicht auf. Die Mentalität stimmt", glaubt auch der Coach, der bislang zwei Punkte in sieben Spielen holen konnte, weiterhin an den möglichen Klassenerhalt.

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