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Nach massiver Kritik: Kahn will sich „breites Meinungsbild“ zum Katar-Sponsoring einholen

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News | Nach der aufsehenerregenden Mitgliederversammlung am Donnerstag ist der FC Bayern bemüht, den Wind aus den Segeln zu nehmen. Nun meldete sich Oliver Kahn zu Wort.

Neben Kahn äußerte sich auch Präsident Hainer

Die Mitgliederversammlung am Donnerstag hatte für reichlich Empörung unter den Fans gesorgt. Auch Oliver Kahn (52), seit Sommer Vorstandsvorsitzender des FC Bayern, kam nicht ungeschoren davon. Nachdem auch er das Thema Katar-Sponsoring gekonnt umging, erntete die Torwart-Ikone reichlich Kritik.

„Die Jahreshauptversammlung am Donnerstag beschäftigt mich natürlich immer noch sehr“, schrieb er am Sonntag auf Twitter. „Offenbar ist in den Emotionen einiges nicht angekommen, was mir in Zukunft wichtig ist. Es hat sich erneut gezeigt, wie wichtig der Austausch zwischen dem FC Bayern und unseren Mitgliedern ist. Ich bin mir darüber sehr bewusst.“

Der 52-Jährige versuchte, positive Errungenschaften hervorzuheben. „Seitdem ich zurück bei unserem Verein bin, haben wir hier schon einiges angestoßen. Ich denke da zum Beispiel an den Mitgliederdialog im Frühjahr oder die gemeinsame Erstellung des Leitbildes, das wir in Kürze vorstellen.“  Immerhin: Das Thema Katar ließ er im Nachhinein nicht unerwähnt. „Zum Qatar-Airways-Sponsoring werden wir uns ein möglichst breites Meinungsbild unserer Mitglieder einholen“, so Kahn.

Bereits zuvor hatte sich Präsident Herbert Hainer (67) gegenüber dem kicker geäußert. „Wir werden daraus lernen, und es steht fest, dass wir die Kommunikation mit unseren Mitgliedern überdenken und intensivieren werden“, sagte der Hoeneß-Nachfolger unter anderem.

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