Nach Kritik: Kovac verteidigt Bayern-Leihgabe Nübel

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Bei der AS Monaco ist Bayern-Leihgabe Alexander Nübel im Tor gesetzt. Allerdings sorgen die ersten Auftritte des deutschen Keepers in Frankreich für kritische Stimmen. Trainer Niko Kovac ist dennoch von seiner Nummer eins überzeugt.

„Tore, die Nübel nicht verhindern konnte“

„Ich denke, er zeigt gute Leistungen. Er kassierte mehrere Tore, die er nicht verhindern konnte“, erklärte der ehemalige Trainer des FC Bayern auf der Pressekonferenz vor dem Europa-League-Spiel gegen Sturm Graz. „Im Moment hat er noch nicht viele Gelegenheiten gehabt, seine Qualitäten zu zeigen, weil wir nicht viele Chancen zugelassen haben“, führte der 49-Jährige aus.

Zudem forderte Kovac für Nübel „mehr Unterstützung von den Spielern vor ihm, von der ganzen Mannschaft“. In fünf Einsätzen in der Ligue 1 musste Nübel bislang sieben Mal hinter sich greifen. Bei nicht allen Gegentoren konnte man den 24 Jahre alten Schlussmann frei von Schuld sprechen.

Dies wiederum rief Kritiker auf den Plan. So fällte etwa der französische Ex-Keeper Jérome Alonzo ein vernichtendes Urteil über den ehemaligen Schalke-Torwart. „Er wirkt lahm, unsicher und technisch limitiert“, sagte der einstige PSG-Profi gegenüber „derwesten.de“.

Kovac hält an Nübel fest

Doch Kovac verteidigt seinen Schützling: „Ich bin zufrieden mit Alex. Er wird seine Qualitäten zeigen, denn er ist ein sehr guter Torhüter.“ Auch deshalb will der Kroate nichts an der Reihenfolge im Monaco-Tor ändern. „Wir werden unseren Torwart nicht wechseln“, stellte er klar.

Noch bis zum Sommer 2023 ist Nübel vom FC Bayern nach Monaco ausgeliehen. Der ehemalige U21-Nationalspieler hatte sich in der Vorbereitung gegen den bisherigen Stammkeeper Benjamin Lecomte durchgesetzt. Die Bayern besitzen eine Option, Nübel schon nach einem Jahr zurück nach München zu holen.

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