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·28. Februar 2025
Nach 5 BVB-Spielen unter Kovac: Die Gewinner und die Verlierer
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·28. Februar 2025
Am letzten Spieltag gelang endlich auch der erste Sieg in der Bundesliga unter dem neuen Trainer Niko Kovac. Zuvor war immerhin schon das Achtelfinale der Champions League erreicht worden. Es zeichnet sich ab, auf welche Spieler Kovac setzt – und wer eher zu den Verlierern des Trainerwechsels zu zählen ist.
So sieht es jedenfalls die Redaktion von ran.de, die ihre Einschätzungen hier darlegt.
Der erste Gewinner ist unschwer auszumachen. Pascal Groß blühte insbesondere im letzten Spiel – dem 6:0 über den 1. FC Union Berlin – beeindruckend auf, bereitete als einer von nur ganz wenigen Spielern in der Bundesliga-Historie vier Tore in einer Partie vor. Dies ist auch darin begründet, dass Groß unter Sahin teilweise als Rechtsverteidiger aushelfen musste, nun aber seine Stärken im Spiel nach vorne zur Geltung bringen kann.
Zweiter Gewinner unter Niko Kovac ist Kapitän Emre Can. Obwohl kein gelernter Innenverteidiger, ist Can bei Kovac als solcher gesetzt. Er absolvierte alle fünf Partien unter Kovac‘ Leitung und zeigte dabei (nahezu) nichts von jener Fehleranfälligkeit, die ihn noch in den Wochen zuvor zu einem der vielen Problemfälle bei Borussia Dortmund hatten werden lassen.
Auch, um den dritten „Gewinner“ auszumachen, muss man kein Experte sein. Serhou Guirassy war ohnehin schon einer der ganz wenigen, die auch in Krisenzeiten meist Normalform brachten. Allerdings hatte auch er in der Bundesliga einen Durchhänger mit nur einem Treffer zwischen Ende November und Mitte Januar. Diese Durststrecke wurde bekanntlich auf fulminante Art beendet.
Foto: BVB
Bliebe der Winterneuzugang Daniel Svensson, den viele nur schwerlich einschätzen konnten. Auch er überzeugt, kann den BVB nach Ansicht von ran.de nicht nur in der Breite verbessern, sondern auch in der Spitze. Zuletzt immer in der Startelf, scheint er einer der wenigen Transfertreffer zu werden.
Ein solcher ist Waldemar Anton bislang nicht und dürfte es vorerst wohl auch nicht mehr werden. Der ganz große Verlierer des Trainerwechsels, der zuletzt keine Rolle mehr spielte. Wie sich das ändern könnte, ist bei Kovac‘ Vorliebe für einen festen Stamm derzeit nicht ersichtlich.
Für Niklas Süle hatte Kovac, der ihn vom FC Bayern München kennt, Vorschusslorbeeren verteilt – offenbar voreilig. Nach seinem haarsträubenden Fehlpass beim 0:2 in Bochum kam er nur noch zu einem Kurzeinsatz, schmorte ansonsten auf der Bank. Auch Süle ist somit einer der Verlierer der neuen Situation.
Yan Couto hingegen war schon vor Kovac‘ Ankunft nicht richtig im Team angekommen, obgleich er schon auf 22 Einsätze in Pflichtspielen kommt. Davon stand er allerdings nur fünf mal in der Startelf, was unter Kovac noch gar nicht der Fall war. Für ihn dürfte es besonders schwierig werden, in der Restsaison noch eine Rolle zu spielen.
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