Müller über ein DFB-Comeback: „Es sieht jeder, dass ich in guter Verfassung bin“

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Bayern-Stürmer Thomas Müller hat sich in den vergangenen Wochen in absoluter Topform präsentiert. Der 31-jährige Angreifer glänzt derzeit nicht nur als Vorlagengeber, sondern auch als Torschütze. Während Fans, Experten und Medien ein Comeback des Routiniers in der deutschen Nationalmannschaft fordern, zeigt sich Müller bei diesem Thema weiterhin zurückhaltend.

Bundestrainer Joachim Löw stand zuletzt massiv in der Kritik für seine personellen Entscheidungen bei der Kaderzusammenstellung der DFB-Auswahl. Der 60-jährige wird vor allem für die Ausbootung von Thomas Müller kritisiert, der für viele Fans und Experten derzeit der beste deutsche Offensivspieler ist. Müller selbst scheint das Kapitel Nationalmannschaft noch nicht abgehakt zu haben, hält sich in der öffentlichen Diskussion aber dezent zurück.

„Das lassen wir schön ruhig angehen“

Mit zwei Toren und einer Vorlage lieferte Thomas Müller gestern Abend beim 4:1-Erfolg der Bayern gegen Arminia Bielefeld (mal wieder) eine Weltklasse-Leistung ab. Mit fünf Toren und vier Vorlagen in sieben Pflichtspielen hat der 31-jährige Angreifer einen idealen Start in die neue Saison hingelegt.

In dieser Form wäre Müller für nahezu jede Nationalmannschaft der Welt ein Kandidat, in der DFB-Elf spielt der Stürmer nach wie vor keine Rolle. Müller selbst äußerte sich nach dem Spiel gegen Bielefeld gegenüber dem „ZDF“ wie folgt zu seiner aktuellen Lage: „Über dieses Thema wurde sich schon viel unterhalten. Das lassen wir schön ruhig angehen und schauen, was passiert“.

Einen kleinen „Seitenhieb“ gegen Bundestrainer Löw konnte sich Müller aber nicht verkneifen: „Dass ich mich in guter Verfassung befinde, sieht jeder. Da brauchen wir nicht mehr Worte drüber verlieren“.

Löw hatte zuletzt immer wieder betont, dass er an seiner Entscheidung bei Müller & Co. festhält. Ein Comeback in der DFB-Auswahl kommt nur in Frage, sollte es zu verletzungsbedingten Ausfällen kommen.