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·24. September 2022

Müller: "Gemerkt, dass bei vielen die Phase im Verein nicht die leichteste ist"

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Die deutsche Nationalmannschaft hat im vorletzten Spiel vor der Weltmeisterschaft einen Dämpfer kassiert und mit 0:1 gegen Ungarn verloren. Laut Thomas Müller hing der dürftige Auftritt in der ersten Halbzeit auch mit den vergangenen Wochen auf Vereinsebene zusammen.

Wenige Minuten vor Spielbeginn formulierte Hansi Flick die Zielsetzung, sich mit einem Sieg gegen Ungarn dem Gruppensieg in der Nations League anzunähern. Die deutsche Nationalmannschaft kann nach der 0:1-Niederlage allerdings nur noch den zweiten Platz in Gruppe 3 erobern, während Ungarn am Montag gegen Italien um den Spitzenplatz spielt.

Müller verärgert: "Wir haben extrem viele Fehler gemacht"

Genau wie Flick und Jonas Hofmann war auch Thomas Müller enttäuscht von den ersten 45 Minuten, in denen sich Deutschland keine nennenswerten Torchancen erspielte und nach 17 Minuten durch Adam Szalai in Rückstand geriet. "Die erste Halbzeit war wirklich enttäuschend. Wir haben extrem viele Fehler gemacht", sagte der Offensivspieler beim ZDF. Müller vermutete, dass die Schwächephase des FC Bayern in Halbzeit eins Auswirkungen auf die Nationalmannschaft gehabt haben könnte: "Vielleicht hat man auch gemerkt, dass bei vielen aktuell die Phase im Verein nicht die leichteste ist. Wir haben manchmal unbedrängt Fehler gemacht, das hat fast alle Spieler betroffen. Wir haben nicht die Power auf den Platz bekommen."

"Ungarn ist nicht dieser kleine Name, den man so liest"

Dennoch habe es nicht an der Einstellung gemangelt, auch von fehlendem Zusammenhang war laut Müller keine Spur: "Der Wille war da, wir haben uns gut eingeschworen, wir stehen auch als Mannschaft zusammen, wenn es nicht so gut läuft." Die Niederlage sei vielmehr ein Zeichen, dass auch Ungarn über eine sehr gute Nationalmannschaft verfügt und schwer zu schlagen ist: "Dass du beim 0:1 gegen Ungarn kein leichtes Spiel vor dir hast, muss einem auch klar sein, Ungarn ist nicht dieser kleine Name, den man so liest. Leider konnten wir den Bock in der zweiten Halbzeit nicht mehr umstoßen, obwohl da vieles deutlich besser war." Nun lautet die Aufgabe, gegen England (Montag, 20.45 Uhr) eine Reaktion zu zeigen.

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