Modell mit Zukunft? Choupo-Moting glänzt in ungewohnter Rolle

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Mit seinem sehenswerten Kopfballtreffer zum 1:0 ist der Knoten für Bayern-Stürmer Eric Maxim Choupo-Moting in der Bundesliga endlich geplatzt. So erzielte der Neuzugang von Paris Saint-Germain sein erstes BL-Tor in der laufenden Saison im Trikot der Münchner. Darüber hinaus glänzte der Kameruner in zahlreichen Situationen auf einer für ihn eher ungewohnten Position.

Bis jetzt ist der 31-Jährige Choupo-Moting bei den Münchnern nur als Lewandowski-Back-Up und Zentrumspieler aufgefallen. Mit einem ersten Bundesligatreffer hat es jedoch in zentraler Position nie geklappt. Im Spiel gegen Köln brachte Hansi Flick den Offensivspieler auf der linken Seite. „Kingsley hat in den letzten Wochen viele Spiele gemacht, fast immer über die volle Spielzeit. Wir alle wissen, dass auf dieser Position eine hohe Intensität da ist. Wir haben uns abgesprochen, er hat sich nicht ganz bei 100 Prozent gefühlt. So haben wir uns dann entschieden, dass wir Choupo spielen lassen“, so Flick über seine Entscheidung. Ein überraschender Schachzug, der sich auszahlen sollte. So gelang es dem Sommer-Neuzugang ausgerechnet in der neuen Rolle, den Torbann zu brechen. Zudem machte er immer wieder gute Wege, sicherte viele Bälle und sorgte vor allem in Hälfte eins für viel Betrieb. Zwar interpretierte er sein Spiel ganz anders als die etatmäßigen Flügelstürmer, so nahm er dennoch entscheidenden Einfluss.

Choupo-Moting mit Zukunft als Flügel-Back-Up?

Die Möglichkeit, dass der Auftritt des Kameruners auf dem Flügel nicht der letzte war, ist durchaus gegeben. „Er hat dort bereits in seinen vorherigen Vereinen gespielt. In Paris ist auf den Außenbahnen das ein oder andere mehr zu tun, ähnlich wie bei uns. Wenn man dann einen Engpass hat, kann er diese Position durchaus spielen,“ erklärt Flick. Für den Bayern-Coach ist der Offensiv-Allrounder auch wegen der Verletzung von Douglas Costa eine wichtige Option. Da der Brasilianer den Klub im Sommer so gut wie sicher verlässt, hat der Ex-Pariser zudem die Chance, sich auch in Hinblick auf die kommende Saison zu empfehlen. So ist noch nicht geklärt, ob sich die Bayern auf der Flügelposition verstärken wollen. Fakt ist jedoch, dass die Münchner neben Gnabry, Coman und Sané auch noch Musiala und eben Choupo-Moting aufbieten könnten. Durchaus interessant, wenn man bedenkt, dass sich Sparsamkeit auf dieser Position, positiv auf andere Transfers auswirken könnte.