Mintzlaff: Nagelsmann-Verhandlungen "wie Nordpol und Südpol"

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RB Leipzig greift im drittletzten Spiel unter Julian Nagelsmann am Donnerstag im DFB-Pokalfinale nach dem ersten Titel im Profifußball. Den Erfolgscoach zieht es im Sommer bekanntlich zum FC Bayern. Dem Wechsel gingen kurze, aber intensive Verhandlungen der Klubs voraus.

"Ende April hat Julian mir vor dem Stuttgart-Spiel gesagt, dass er gerne zum FC Bayern gehen möchte", erinnert Oliver Mintzlaff gegenüber Sport Bild. Der Geschäftsführer der Sachsen blockte diesen Wunsch nicht ab, weil Nagelsmann schon vor Jahren intern mitgeteilt hatte, sich mit einem Wechsel nach München dereinst einen Kindheitstraum erfüllen zu wollen. Leipzig legte deshalb zwei Bedingungen vor, die zwingend erfüllt sein müssten, um den Star-Coach ziehen zu lassen.

"Wir sind am Nordpol geblieben"

Neben einer "exorbitanten Ablöse", wie Mintzlaff sagt, sei auch das Timing entscheidend gewesen. Dem FC Bayern blieben nur wenige Tage, um den Deal einzutüten. Als Deadline galt Montag, der 26. April, weil in dieser Woche das Halbfinale im Pokal gegen Werder Bremen anstand. Die Verhandlungen mit Bayerns designiertem Vorstandschef Oliver Kahn gestalteten sich dann wohl knallhart. "Im ersten Gespräch waren wir wie Nordpol und Südpol", erklärt Mintzlaff. "Wir sind am Nordpol geblieben", sieht er den eigenen Standpunkt im letztlichen Deal durchgesetzt. Immerhin fließt dem Vernehmen nach eine Weltrekord-Summe in Sachen Trainer-Ablöse vom FC Bayern an RB Leipzig.

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