Milner gegen Super League: "Hoffe, dass es nicht passiert"

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Begleitet von Protestaktionen aufgebrachter Fans hat der FC Liverpool am Montagabend bei Leeds United 1:1 unentschieden gespielt. Der amtierende englische Meister war als erstes Gründungsmitglied der Super League nach deren Ankündigung am Wochenende im Einsatz. In James Milner stellte sich nach der Partie ein Profi gegen die Pläne.

"Wir haben es wie alle anderen erst am Sonntag mitbekommen, das war das erste Mal, dass wir davon etwas gehört haben", so der Routinier gegenüber Sky Sports. In der Mannschaft habe es ob der Partie in Leeds noch keine Zeit gegeben, sich eine gemeinsame Haltung zu erarbeiten. "Es gibt natürlich viele Fragen", so Milner. "Ich kann nur meine persönliche Meinung sagen: Mir gefällt es nicht und ich hoffe, dass es nicht passiert."

"Als Spieler haben wir da keine Mitsprache"

Damit trifft Milner bei einem Großteil der Anhänger des FC Liverpool und der übrigen elf Gründungsmitglieder der Super League auf breite Zustimmung. Dass sich die Ablehnung gegenüber dem neuartigen Wettbewerb aber auch gegen die Profis richtet, findet der 35-Jährige nicht richtig. "Als Spieler haben wir da keine Mitsprache, deshalb fühlte es sich schon etwas ungerecht an, wie wir hier empfangen wurden. Wir spielen Fußball und haben da keine Kontrolle drüber." Neben den Protestaktionen von Fans waren die Profis von Leeds mit T-Shirts aufgelaufen, die die Ablehnung der Super League zum Ausdruck brachten. Laut Medienberichten lagen diese Shirts auch in der Kabine von Liverpool bereit.