Meier: Mit Selbstvertrauen zurück in Mainz

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Jonathan Meier ist zurück in Mainz. Nachdem sich der Linksverteidiger 2019 den Rheinhessen angeschlossen hatte und nach einer herausfordernden ersten Saison, in der er zumeist Spielpraxis in der Regionalliga sammeln durfte, das vergangene Jahr auf Leihbasis bei Drittliga-Meister SG Dynamo Dresden verbrachte, soll nun der nächste sportliche Entwicklungsschritt folgen. "Ich bin glücklich, wieder hier zu sein und freue mich jetzt auf die kommenden Wochen", so der 21-Jährige, der sich aktuell mit der Mannschaft auf die anstehende Saison vorbereitet.

Als "genau den richtigen Schritt" sieht Meier rückblickend die Entscheidung, für ein Jahr nach Dresden zu wechseln. In der sächsischen Landeshauptstadt entwickelte sich der Linksverteidiger zum Dauerbrenner, stand in 28 Partien auf dem Platz und hatte entscheidenden Anteil an Dynamos Meisterschaft und Aufstieg. "Es war eine super Saison, die Dritte Liga war für meine sportliche, aber auch menschliche Entwicklung gut. Es war wichtig, eine Saison lang kontinuierlich viele Spiele in die Beine zu bekommen", so Meier, der als junger Kicker Spielpraxis benötigte und diese in Sachsen bekam.

Reifeprozess & Selbstvertrauen

"Ich glaube, dass ich in vielen Aspekten - spielerisch, körperlich, menschlich - gereift bin. Wenn man eine Saison mit knapp 30 Partien spielt, holt man sich natürlich ein gutes Selbstvertrauen. Es war eine gute Zeit, die mich weitergebracht hat", bilanziert Meier, der 2019 aus dem Nachwuchsleistungszentrum des FC Bayern München nach Mainz gewechselt war. Dafür, dass es damals als gerade 19-Jähriger nicht auf Anhieb mit dem Durchbruch klappte, hätten, so der gebürtige Münchener, der zuvor auch sechs Jahre bei 1860 ausgebildet wurde, mehrere Faktoren eine Rolle gespielt.

"Vielleicht war es anfangs schwer, sich an das Niveau zu gewöhnen, dazu war es auch für uns eine schwierige Saison, in der wir gegen den Abstieg gespielt haben. In der Vorbereitung war ich zudem angeschlagen und kam auch deshalb nicht ganz so gut in Fahrt", blickt der 21-Jährige, der nun unter Cheftrainer Bo Svensson, einen zweiten Anlauf in Mainz starten möchte, zurück. "Mit Bo ist es jetzt die vierte gemeinsame Trainingswoche. Vor der Saison hatte ich auch schonmal mit ihm gesprochen und da direkt einen sehr guten Eindruck von ihm."

"Man bekommt Bock"

Dass der Däne seine Elf dabei regelmäßig im 5-3-2-System auflaufen lässt, komme Meier, der in Dresden fünf Assists beisteuerte, durchaus nicht ungelegen. "Wenn man als Außenspieler mit einer Dreier- oder Fünferkette spielt, hat man natürlich die ganze Bahn für sich, was zwar mehr Arbeit erfordert, aber auch mehr Raum für Offensivaktionen bietet", erklärt Meier. "Bei Dresden haben wir oft mit einer Dreierkette gespielt, was mir relativ gut liegt. Ich wäre aber auch nicht unzufrieden als Linksverteidiger in einer Viererkette – das habe ich auch lange in der Jugend gespielt."

Ein weiterer Vorteil, der sich für Meier in Mainz ergeben könnte: Svensson fördert gerade junge Spieler enorm und trainierte bereits im Mainzer Nachwuchs sowie beim FC Liefering unzählige Talente. Im aktuellen Trainingslagerkader stammen 13 von 29 Spielern aus dem Mainzer NLZ. "Man sieht, dass er auch junge Spieler einsetzt und mit ihnen genau wie mit älteren, gestandenen Profis umgeht. Das ist natürlich schön zu sehen, und man bekommt Bock, wenn man sieht, dass die anderen Jungs ihre Chancen bekommen und spielen dürfen."

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