Mehr als Immobile: Diese Lazio-Profis können Bayern gefährlich werden

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Erik Schmidt

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Zwar geht der FC Bayern als großer Favorit in das Champions-League-Achtelfinale mit Lazio Rom, doch entschieden ist das Duell nicht nur aufgrund der Münchner Personalprobleme noch längst nicht.

Denn die Italiener, die in dieser Saison auch schon Borussia Dortmund geärgert haben, verfügen über einen starken Kader. Und das, obwohl – abgesehen von Ciro Immobile – die ganz großen Namen fehlen. Vor dem Hinspiel am Dienstagabend in der ewigen Stadt verraten wir Dir, welche Lazio-Profis momentan besonders gut in Form sind und dem deutschen Rekordmeister demzufolge gefährlich werden könnten.

Pepe Reina

Na, klingelt da was? Genau! Der Spanier stand in der Saison 2014/15 bei den Münchnern unter Vertrag und dürfte auch deshalb besonders motiviert sein. Sein Können durfte er damals nämlich nur in drei Pflichtspielen unter Beweis stellen. Dass das auch im stolzen Alter von 38 Jahren noch immer immens ist, veranschaulicht Reina derzeit Woche für Woche. Immerhin fehlt Thomas Strakosha, der eigentliche Römer Stammkeeper, der bei Borussia Dortmund im Gespräch sein soll, schon seit einer Weile.

Auch aufgrund Reinas Erfahrung und seiner Qualitäten auf der Linie kassierte Lazio in den letzten sieben Ligaspielen nur fünf Gegentreffer. Den Großteil davon setzte es bei der 1:3-Niederlage im Duell mit Inter Mailand. Alle anderen Partien in dieser Zeit wurden gewonnen.


Sergej Milinković-Savić

Schon seit fünfeinhalb Jahren steht der Serbe bei den Römern unter Vertrag. Das ist vor allem deshalb eine Überraschung, weil er regelmäßig mit deutlich größeren Vereinen in Verbindung gebracht wird. An Milinković-Savić‘ Leistungen kann es jedenfalls nicht liegen, dass ein Wechsel bislang nicht zustande kam.

Diese stimmen im Übrigen auch wieder in der laufenden Saison. Der 1,91-Meter-Schlaks besticht im Mittelfeldzentrum mit Ballsicherheit, klugen Pässen und Effektivität. So kommt Milinković-Savić in der Serie A bislang auf fünf Treffer sowie acht Vorlagen. In der Königsklasse steht der 25-Jährige jedoch erst bei einer einzige Vorlage und besitzt demnach noch Luft nach oben.

Es ist nicht auszuschließen, dass der Rechtsfuß die Aufeinandertreffen mit dem FC Bayern dazu nutzen möchte, um sich nachhaltig ins Schaufenster zu stellen.


Luis Alberto

Kaum zu glauben, aber der Spanier hat erst ein einziges Länderspiel absolviert. Dabei ist der 28-Jährige ein fantastischer Fußballer. Ebenfalls zur Wahrheit gehört aber auch, dass Luis Alberto das auf seinen vorangegangenen Stationen in Liverpool oder in Sevilla aus unerklärlichen Gründen meist für sich behielt.

Im Lazio-Dress glänzt der offensive Mittelfeldspieler aber nun schon spätestens seit der Saison 2017/18, in der er mit elf Toren sowie 14 Vorlagen seinen Durchbruch hatte.

An diese Zeit knüpft die Römer Nummer zehn momentan an, steht er doch bei sieben Ligatreffern. Erst am vergangene Wochenende bescherte der feine Rechtsfuß dem Team von Trainer Simone Inzaghi mit seinem Siegtor drei Punkte gegen Sampdoria Genua.