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Medien: VfB-Ausrüster steigt zum Investoren auf

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Der VfB Stuttgart befindet sich dieser Tage in ernsten sportlichen Schwierigkeiten. Aus den letzten elf Bundesliga-Spielen holte kein Konkurrent weniger Punkte als die Schwaben. Neben den Abstiegsängsten macht die finanzielle Situation in der Corona-Pandemie Sorgen. Erste Linderung soll der Aufstieg von Ausrüster Jako zum Investor liefern.

Darüber berichten die Stuttgarter Nachrichten. Der Lokalzeitung zufolge soll das regional ansässige Unternehmen etwas mehr als einen Prozent der Anteile übernehmen, die der VfB bei seiner Ausgliederung auf den Markt gebracht hat. Das Investitionsvolumen betrage demnach etwa 4 Millionen Euro. Das klingt angesichts der massiven Einnahme-Ausfälle alleine schon durch die aktuellen Zuschauerbeschränkungen nach einem Tropfen auf den heißen Stein.

Ausrüstervertrag wird ausgedehnt

Allerdings sei das gesteigerte Engagement von Jako auch an die Verlängerung des Ausrüstervertrags geknüpft, so der Bericht. Aktuell läuft der Deal 2023 aus, der künftige Vertrag soll eine Dauer von mindestens fünf Jahren umfassen. Das Gesamtvolumen des Engagements des Ausrüsters würde damit mehr als 20 Millionen Euro betragen. Die ausgedehnte Zusammenarbeit wird dem Bericht zufolge Anfang März abgeschlossen.

"Fokus auf starke, regionale Mittelständler"

Der VfB sucht derweil weitere Partner, der Sportartikelhersteller mit Firmensitz im Hohenlohekreis gilt dabei als geradezu idealtypisch. Stuttgart lege einen "Fokus auf starke, regionale Mittelständler, die an einer zukunftsgerichteten Entwicklung des Klubs interessiert sind", zitiert die Lokalzeitung dazu Thomas Hitzlsperger. Der scheidende Vorstandschef der Schwaben hinterlässt Nachfolger Alexander Wehrle mit dem Deal ein sicherlich willkommenes Antrittsgeschenk.

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