Medien: Real will Hazard im Sommer verkaufen

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Real Madrid ist am Mittwoch im Semifinale der Champions League am FC Chelsea gescheitert. Für große Aufregung sorgten anschließend Bilder, die einen mit seinen ehemaligen Kollegen scherzenden Eden Hazard zeigten. Dessen Zeit bei den Königlichen ist bislang ein Missverständnis und soll wohl im Sommer enden.

Wie die Sportzeitung Marca berichtet, gehört der Belgier zu den Profis, die im Sommer eine Ablöseeinnahme einspielen sollen. Demnach sei der Entscheid bei den Verantwortlichen schon vor Wochen gereift und habe (natürlich) nichts mit den Vorfällen nach dem Ausscheiden in London zu tun. Stattdessen sei der Klub schlichtweg nicht mehr bereit, sich gegenüber Hazard in Geduld zu üben. Aufgrund zahlreicher Verletzungen kommt der 2019 über 100 Millionen Euro teure Angreifer bisher auf erst 40 Pflichtspiele im Dress der Blancos.

Ansehen in der Kabine eingebüßt

Wenn Hazard denn fit war, hat er nur die wenigsten Partien an sich reißen können. Enttäuscht darüber sind dem Bericht zufolge nicht nur die Verantwortlichen, sondern auch seine Teamkollegen. In der Kabine habe Hazard massiv an Ansehen verloren, es herrsche wenig Glauben an seine eigentlich unstrittigen Fähigkeiten, Spiele auch Mal alleine zu entscheiden. Allerdings verbleibe in Trainer Zinedine Zidane ein wichtiger Fürsprecher. Dessen Zukunft steht bekanntlich aber selbst auf wackligen Beinen.

Noch drei Jahre unter Vertrag

Freilich dürfte es schwierig sein, den noch bis 2024 vertraglich gebundenen und zu den Top-Verdienern gehörenden Nationalspieler zu verkaufen. Bei den wenigsten Klubs sitzt das Geld aktuell locker, zudem hat Hazard schlichtweg zu wenige Leistungsausweise erbracht. Angesichts des massiven Marktwertverlusts des 30-Jährigen könnte für Real Madrid letztlich doch lohnender sein, ihm eine letzte Chance zu geben. Es sei denn natürlich, für einen Angriff auf Transfers von Kylian Mbappe (Paris Saint-Germain) oder Erling Haaland (Borussia Dortmund) kommt es auf jeden Euro an.

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