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·3. Oktober 2022

Medien: Leverkusen in Kontakt mit Tuchel - Starcoach ohne Interesse

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Für Gerardo Seoane steht auf der Trainerbank von Bayer Leverkusen vermutlich eine Schicksalswoche an. In der Champions League beim FC Porto und in der Bundesliga gegen den FC Schalke 04 muss endlich der Turnaround gelingen, sonst dürften die branchenüblichen Mechanismen greifen und ein Trainerwechsel als unausweichlich gelten. Fernando Carro hat den Schweizer bereits öffentlich angezählt.

"Wir haben einen Trainer, der sehr gut ist und auch Fähigkeiten hat, die wir letzte Saison gesehen haben und immer noch in ihm sehen", sagt der Geschäftsführer am Sonntag in der Sport1-Talkshow 'Doppelpass'. "Aber wir sind nicht blauäugig und sie können davon ausgehen, dass wir nicht unvorbereitet sind", so Carro weiter. Der Boss der Werkself elaborierte nicht weiter, welche Vorbereitungen denn getroffen wurden. Es gehört aber wohl zum Geschäft, dass sich die Rheinländer parallel zum bisherigen Festhalten an Seoane auch um Alternativen bemühen.

Tuchel winkt ab

Wie Sport1-Reporter Patrick Berger berichtet, ist dabei auch ein Anruf an Thomas Tuchel gegangen. Nach seiner Entlassung beim FC Chelsea ist der frühere Champions-League-Siegercoach auf dem Markt, er wäre für Bayer Leverkusen die größtmögliche Lösung. Abgesehen davon, ob sich die Werkself diese große Lösung leisten wollen würde oder könnte, wird es dazu aber wohl nicht kommen. Denn Tuchel habe abgewunken, so Berger. Der 49-Jährige hat demnach kein Interesse, Seoane in Leverkusen nachzufolgen.

Tuchel dürfte auf Top-Klub warten

Nach Stationen bei Paris Saint-Germain und Chelsea ist das wohl durchaus nachvollziehbar. Zuletzt war Tuchel lose beim FC Bayern als Nachfolger von Julian Nagelsmann gehandelt worden, um den es im Falle einer Niederlage gegen Leverkusen womöglich stürmisch geworden wäre. Stattdessen muss Gegenüber Seoane immer mehr als gefährdet gelten. Tuchel indes dürfte so lange pausieren, bis der nächste Top-Klub auf ihn zukommt. Wann immer in den kommenden Monaten ein Posten bei der Elite des europäischen Fußballs frei wird, dürfte sein Name gehandelt werden.

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