Medien: Flick-Hammer "eine spontane Reaktion"

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Der FC Bayern hat am Samstag einen großen Schritt in Richtung einer neuerlichen Titelverteidigung in der Bundesliga gemacht. Nach dem 3:2 gegen den VfL Wolfsburg beherrscht aber die Verkündung des Abschiedswunschs von Hansi Flick die Schlagzeilen. Dabei handelte es sich wohl um eine kurzfristige Entscheidung des Chefcoachs.

Dies berichtet Sky-Reporter Torben Hoffmann, der für den TV-Sender nah am Rekordmeister dran ist. "Der Entschluss steht schon ein bisschen länger fest, dass er über den Sommer hinaus nicht weitermachen möchte. Es war nur eine Frage der Zeit", so der Ex-Profi. Die Verkündung nach dem Sieg über Wolfsburg sei "eine spontane Reaktion" gewesen, sagt Hoffmann. Demnach sei es Flick vor allem wichtig gewesen zu verhindern, dass seine Spieler die Nachricht aus anderen Kanälen ereilt.

Ausbleibende Reaktion des Klubs

Deshalb habe er nach dem Sieg, durch den die Meisterschaft zur Formsache geworden zu sein scheint, das Wort gegenüber den Spielern erhoben. Die Verantwortlichen wussten derweil schon länger bescheid, nach dem Ausscheiden aus der Champions League machte Flick dem Vernehmen nach seinen Entschluss bekannt. Die Bosse des FC Bayern wurden am Samstag derweil wohl kalt erwischt, was sich auch darin äußert, dass bis zum Sonntagvormittag keine öffentliche Reaktion erfolgt ist.

"Damit haben sie nicht gerechnet"

"Natürlich wussten die Verantwortlichen bescheid, das hat er den Herren nach dem Ausscheiden in der Champions League mitgeteilt. Aber dass er es am Mikrofon live verkündet, damit haben sie nicht gerechnet", erklärt Hoffmann. Als Beweggrund für die geräuschvolle Trennung nennt der Reporter neben den bekannten Querelen zwischen Flick und Salihamidzic auch einen "tief sitzenden Frust", der sich auf mangelnde Wertschätzung gegenüber einigen Spielern beziehe. Gemeint sein dürften etwa David Alaba und Jerome Boateng, die der Klub gegen den Willen des Cheftrainers am Saisonende ziehen lässt.