Medien: Eintracht hat Solbakken als Kostic-Nachfolger im Auge | OneFootball

Medien: Eintracht hat Solbakken als Kostic-Nachfolger im Auge

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Nach beinahe täglichen Wasserstandsmeldungen zur Personalie Filip Kostic ist es um dieses Thema zuletzt etwas ruhiger geworden. Glaubt man italienischen Sportzeitungen, ist der Serbe bei Juventus aktuell nicht die allererste Wahl für die linke Seite. Dennoch muss sich Eintracht Frankfurt für den Fall wappnen, dass ein Angebot eingeht, das der Star wahrnehmen und sein Klub kaum ablehnen kann.

Im modernen Transfer-Jargon ist in solchen Fällen bisweilen von einer 'Schattenliste' die Rede, auf der die sportlichen Verantwortlichen der Klubs potenzieller Neuverpflichtungen für diverse Eventualitäten führen. Wie die Bild-Zeitung berichtet, steht auf der Liste von Markus Krösche für den Fall eines Abschieds von Kostic im Sommer der Name Ola Solbakken weit oben auf der Liste. Der 23-Jährige ist Stammkraft bei FK Bodo/Glimt und überzeugte zuletzt beispielsweise mit sechs Treffern in der Europa Conference League, in der die Norweger erst im Viertelfinale an der späteren Siegerin AS Rom scheiterten. In der Gruppenphase hatte Solbakken dem Team von Jose Mourinho insgesamt drei Tore eingeschenkt.

Vertrag läuft Ende des Jahres aus

Solbakken wäre dabei wohl sehr günstig zu haben, da sein Vertrag Ende des Jahres ausläuft. Eine Verlängerung kommt für den zweifachen A-Nationalspieler laut des Boulevardblatts eher nicht in Frage. Anders als Kostic wäre Solbakken nicht auf den linken Flügel beschränkt, tatsächlich spielt der Linksfuß bei Bodo/Glimt sogar häufiger über rechts, von wo er in die Mitte ziehen kann. Dass die Eintracht den skandinavischen Markt im Visier hat, liegt derweil auf der Hand. Vor der abgelaufenen Saison kam Jesper Lindström von Bröndby IF aus Dänemark, zudem hat die SGE Jens Petter Hauge inzwischen fest von der AC Mailand verpflichtet. Der Landsmann von Solbakken hat seine ersten Schritte im Profifußball ebenfalls bei Bodo/Glimt getätigt. 2020 absolvierten die beiden Offensivspieler elf Spiele gemeinsam.

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