Matthäus: So kann die neue Bayern-Offensive geknackt werden | OneFootball

Matthäus: So kann die neue Bayern-Offensive geknackt werden

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Auch Lothar Matthäus ist von der neuen Variabilität des FC Bayern beeindruckt. Der TV-Experte sieht dennoch einen Weg, um dem deutschen Rekordmeister gefährlich zu werden.

Ohne Robert Lewandowski spielt der FC Bayern bisher in einer 4-2-2-2-Formation, in der die vier offensiven Spieler viele Freiheiten haben und nicht an feste Positionen gebunden sind. Nach Ballgewinnen wird das Spiel über Vertikalpässe zügig nach vorne verlagert, Sadio Mane und Serge Gnabry sollen in der Spitze ihr Tempo ausspielen und sich dem gegnerischen Tor schnellstmöglich annähern.

Matthäus: "Man merkt, dass jeder etwas befreiter aufspielt"

Lothar Matthäus imponiert das neue Gesicht des Rekordmeisters. "Man merkt, dass jeder etwas befreiter aufspielt und mehr Freiheiten hat. Zudem kleben die Leute nicht mehr so auf ihren Positionen und man hat - wie schon von Julian Nagelsmann angekündigt - in der Offensive eine große Flexibilität. Vielleicht sind die Spieler auch motiviert und wollen zeigen, dass es auch ohne die 40-50 Tore von Lewy geht", schrieb der TV-Experte in seiner Kolumne für Sky Sport.

Matthäus: Wie der FC Bayern gehemmt werden kann

Auf die Gegner warte damit eine große Herausforderung, unschlagbar sei der FC Bayern dennoch nicht: "Es ist ungemein schwer, in die Zweikämpfe zu kommen. Die Münchner haben natürlich eine hohe Geschwindigkeit und sind technisch perfekt. Es ist dennoch wichtig, mutig zu sein", erläuterte Matthäus und ergänzte: "Die Bayern mögen es nicht, wenn man sie früh attackiert. So kann man sie auch zu Fehlern zwingen, wie auch Frankfurt und Leipzig schon teilweise gezeigt haben." Mut war schon in der Vergangenheit ein Mittel, um dem FCB Paroli zu bieten - davon wird nun umso mehr gefragt sein.

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