Matthäus: "Das Mittelfeld funktioniert nicht ohne Kimmich" | OneFootball

Matthäus: "Das Mittelfeld funktioniert nicht ohne Kimmich"

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Der FC Bayern geht mit einem Punkt Vorsprung und der Favoritenrolle in den Bundesliga-Kracher bei Borussia Dortmund am Samstagabend. Allerdings ist die personelle Lage bei den Münchnern weiter nicht ideal, vor allem der Ausfall von Joshua Kimmich schmerzt. Womöglich sogar entscheidend, wie Lothar Matthäus mutmaßt.

"Das Mittelfeld funktioniert im Moment nicht ohne Kimmich. Er ist der emotionale Leader", erklärt der Sky-Experte, der die Partie in Dortmund als Co-Kommentator begleiten wird. Kimmich fehlt den Münchnern wegen einer Covid-19-Infektion, zuvor war er wegen einer bisher verweigerten Impfung bereits in Quarantäne gewesen. In drei Partien ohne den Nationalspieler holte der FC Bayern vergleichsweise glanzlose Siege gegen Arminia Bielefeld und Dynamo Kiew, gegen den FC Augsburg setzte es eine überraschende Niederlage.

Fragezeichen bei Goretzka

Die Historie spricht gewissermaßen gegen die These von Matthäus. Kimmich musste beim letzten Bundesliga-Heimspiel des BVB gegen die Bayern im November 2020 nach 36 Minuten beim Stand von 0:0 verletzt vom Platz, in seiner Abwesenheit schossen die Kollegen einen 3:2-Sieg nach 0:1-Rückstand heraus. Seinerzeit kam Corentin Tolisso für ihn von der Bank, der Franzose dürfte Kimmich auch am Samstag in der Startelf ersetzen. Die spannendere Frage deutete sich unter der Woche bei Leon Goretzka an, der beim Training des FC Bayern pausieren musste.

"Dann zweifle ich an einem Bayern-Sieg"

"Es wäre ein Riesenvorteil für Dortmund, wenn Goretzka nicht im Vollbesitz der Kräfte wäre. Wenn Kimmich und Goretzka ausfallen, zweifle ich an einem Bayern-Sieg", erklärt Matthäus. Goretzka kehrte am Donnerstag ins Training des Rekordmeisters zurück, konnte es wegen seiner Hüftprobleme laut Beobachtern jedoch nicht vollständig durchziehen. Die Münchner haben in der Bundesliga seit November 2018 nicht gegen den BVB verloren, bei fünf Siegen am Stück lautete zuletzt die Torbilanz 17:4 aus Sicht des Branchenprimus.

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