Matarazzo zu Mavropanos: "Die Vergleiche gefallen mir nicht" | OneFootball

Matarazzo zu Mavropanos: "Die Vergleiche gefallen mir nicht"

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Beim VfB Stuttgart sind die Rollen derzeit gewissermaßen vertauscht: Während die Angreifer eine Ladehemmung aufweisen, führen die Verteidiger Marc Oliver Kempf und Konstantinos Mavropanos die interne Torschützenliste mit je schon drei Treffern an. Vor allem der Grieche überragte zuletzt mit sehenswerten Toren. Schnell werden Vergleiche zu herausragenden Ex-Profis gezogen.

Mavropanos traf etwa gegen die TSG Hoffenheim nach einem für Verteidiger ungewöhnlich langen Solo, da lag die Erinnerung an den brasilianischen Weltmeister Lucio nahe (auch für fussball.news), dessen Markenzeichen derartige Vorstöße bei Bayer Leverkusen und dem FC Bayern waren. Wer es mit dem VfB hält, fühlt sich hingegen womöglich eher an Marcelo Bordon erinnert, der bei den Schwaben eine für Abwehrspieler gute Quote von elf Treffern in 129 Bundesligaspielen aufwies.

"Seine Stärken sind seine Stärken"

Pellegrino Matarazzo kann allerdings wenig damit anfangen, Mavropanos mit den Größen von einst in eine Linie zu stellen. "Die Vergleiche mit Marcelo Bordon oder Lucio gefallen mir nicht wirklich. Er ist Dinos Mavropanos: Seine Stärken sind seine Stärken, stark verbunden mit seiner Persönlichkeit", erklärt der Chefcoach vor dem Spiel gegen Union Berlin am Sonntag. Der bislang ausgeliehene Arsenal-Profi soll seine eigene Geschichte schreiben, meint der VfB-Coach. "Irgendwann werden vielleicht andere Spieler mit Dinos verglichen – was dann wieder ein Stück weit unfair sein wird."

"Union ist ein unangenehmer Gegner für die ganze Liga"

Ob Mavropanos am Sonntag sein Torekonto weiter füllen kann, sei dahingestellt. Gegen die Offensive von Union wird er im Kernbereich der Abwehrarbeit genug zu tun bekommen, ahnt jedenfalls Matarazzo. "Union ist ein unangenehmer Gegner für die ganze Liga und auch für uns. Die Stürmer Taiwo Awoniyi und Max Kruse ergänzen sich gut und das ganze Konterspiel der Mannschaft ist stark", erklärt der US-Amerikaner. Vor allem Awoniyi lehrt die Bundesliga derzeit das Fürchten: Der Nigerianer liegt mit sechs Treffern auf dem geteilten vierten Rang der Torschützenliste.

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