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·6. Oktober 2022

Matarazzo: Gegen Union oder Bochum muss ein Sieg her

Artikelbild:Matarazzo: Gegen Union oder Bochum muss ein Sieg her

News | Sollte der VfB Stuttgart auch in den anstehenden Spielen gegen Union und Bochum sieglos bleiben, steht Pellegrino Matarazzo vor dem Aus. Mit Adi Hütter und Sebastian Hoeneß werden intern bereits zwei mögliche Nachfolger diskutiert.

Matarazzo beim VfB Stuttgart unter Druck

Nach acht Spieltagen in der Bundesliga ist der VfB Stuttgart noch immer sieglos. Mit nur fünf Punkten stehen die Schwaben auf dem 16. Tabellenplatz und nach der 3:2-Niederlage vom Wochenende gegen den VfL Wolfsburg wachsen die Zweifel an Trainer Pellegrino Matarazzo (44). Sportdirektor Sven Mislintat stellte sich nach dem Spiel zwar noch hinter den Trainer: „Wir müssen das Spiel vernünftig analysieren. Der Trainer ist nicht Teil der Analyse“. Berichte von Bild und den Stuttgarter Nachrichten wurden nun aber vom kicker bestätigt. Demnach werde intern kontrovers über die Zukunft von Matarazzo diskutiert, heißt es. Sollten auch die beiden bevorstehenden Spiele gegen Union Berlin und den VfL Bochum nicht den ersten Sieg bringen, stünde das Wirken von Matarazzo mehr denn je infrage.

Laut kicker-Informationen wird innerhalb der Vereinsführung sogar schon über mögliche Nachfolger diskutiert. Adi Hütter (52), der in der vergangenen Saison bei Borussia Mönchengladbach unter Vertrag stand, und Sebastian Hoeneß (40), der zuletzt die TSG Hoffenheim trainiert hatte, seien zwei mögliche Kandidaten.

Matarazzo ist seit Januar 2020 Trainer vom VfB Stuttgart und führte den Klub in seiner ersten Halbserie zurück in die Bundesliga. Dort begeisterten die Schwaben zunächst mit dynamischem Fußball und vielen jungen Spielern. Die erste Saison im Oberhaus beendete Stuttgart auf dem neunten Tabellenplatz. In der vergangenen Spielzeit kämpfte der VfB dann lange um den Abstieg, rettete sich aber kurz vor Schluss. In einer Analyse vor der laufenden Saison entschieden die Klubverantwortlichen, weiterhin mit Matarazzo zu arbeiten.

„Mit dem Klassenerhalt wurde das anvisierte Ziel in letzter Minute mit einer großartigen Energieleistung erreicht. Dafür gebührt allen Beteiligten ein großes Kompliment. Gleichzeitig sind wir uns alle in der Einschätzung einig, dass wir uns in verschiedenen Bereichen verbessern können und müssen, um den VfB dauerhaft sportlich zu stabilisieren und weiterzuentwickeln“, sagte der Vorstandsvorsitzende Alexander Wehrle damals. „Dieses Ziel wollen und werden wir gemeinsam und mit großer Motivation und Freude angehen.“

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