đŸ€” Marketingmove oder "Suits"-Folge: Zlatans Rechtsstreit mit "FIFA"

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Dominik Berger

Artikelbild: đŸ€” Marketingmove oder "Suits"-Folge: Zlatans Rechtsstreit mit "FIFA"

Seit einigen Tagen ist bekannt, dass David Beckham seine eigene Version des „FIFA“-Ablegers bekommt, dem Vernehmen nach garantiert ihm der neue Sponsorenvertrag mit Entwicklerfirma EA Sports 48 Millionen fĂŒr die nĂ€chsten drei Jahre, mehr als sein damaliges SalĂ€r bei Manchester United. Ob diese Zahlen auch Zlatan beeindruckt haben? Der Schwede legt sich nĂ€mlich mit EA an.

Zlatan Ibrahimovic hat schon eine beeindruckende Karriere hinter sich. Mit seinen 39 Jahren ist der großgewachsene Schwede seit gefĂŒhlten Ewigkeiten ein Name im Weltfußball und daher auch immer wieder in der Videospielreihe „FIFA“ zu finden. Das findet der Milan-StĂŒrmer jetzt nicht mehr so prickelnd und fragt nach, wer den Entwicklern des Spiels die Rechte an seinem Namen und seinem tĂ€uschend echten Spielergesicht gegeben hat.

Bl0ßer Marketingmove des schlitzohrigen Schweden, der vielleicht so demnĂ€chst auch seine eigene „FIFA“-Version haben will oder könnte daraus eine neue Folge „Suits“ entstehen? Schließlich wird Zlatan von Mino Raiola beraten, gemeinhin bekannt als hĂ€rtester Berater der Fußballwelt. MerkwĂŒrdig: In der Vergangenheit posierte Zlatan auch schon mal stolz mit seiner eigenen „FIFA“-Match Card.

Hintergrund des Streits könnte die Problematik der fehlenden Lizenzen sein. Denn das Spiel bezieht fĂŒr gewöhnlich seine Lizenzen ĂŒber FIFPro, einer international tĂ€tigen Spielervertretung, die insgesamt 50.000 Profispieler vertritt. Nur wohl eben nicht Zlatan und auch nicht Juventus Turin. Die tauchen seit zwei Jahren auch nicht mehr als „Juventus Turin“ im Spiel auf. Italiens Serienmeister hört auf den Namen Piemonte Calcio.