Mane da, Ronaldo wollte: Wie "sexy" ist der FC Bayern? | OneFootball

Mane da, Ronaldo wollte: Wie "sexy" ist der FC Bayern?

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Der FC Bayern versprüht dieser Tage mal wieder Glamour. Wurde Sadio Mane als neuer Königstransfer präsentiert, kam nur kurz danach die brisante Meldung auf: Cristiano Ronaldo würde ebenfalls gerne für den deutschen Rekordmeister spielen. Die Münchner scheinen folglich weiterhin als internationale Top-Adresse zu gelten - das beweisen nicht nur die beiden jüngsten Beispiele.

"Wir müssen uns nicht kleiner machen, als wir sind", betonte Julian Nagelsmann im Rahmen der Vorstellung von Sadio Mane. Der Cheftrainer der Münchner hielt fest: "Wir sind Bayern München, und natürlich haben wir immer die Chance, auch bei großen Stars mitzubieten. Das ist manchmal ein Problem der Finanzierbarkeit, gerade wenn die Jungs mal in England gespielt haben. Dann ist es oft so, dass sie unsere Gehaltsvorschläge nicht ganz so akzeptieren."

"Bayern München ist einer der besten Klubs der Welt"

Doch das Beispiel Mane zeigt: Top-Stars träumen weiterhin davon, für den FC Bayern zu spielen. "Bayern München ist einer der besten Klubs der Welt. Ich bin sehr stolz hier zu sein", so der Neuzugang, der den FC Liverpool nach sechs Jahren nun verlassen hat, gegenüber Sky. Und obwohl er vom Champions-League-Finalteilnehmer der abgelaufenen Saison zum im Viertelfinale gescheiterten FC Bayern wechselte, sieht Mane beide auf Augenhöhe: "Ich komme von einem der besten Klubs, ich spiele jetzt für einen der besten Klubs."

Ronaldo wollte mit dem FC Bayern offenbar seinen letzten Angriff auf die Champions League starten

Mane entschied sich für die Münchner, obwohl diese zuletzt "nur" die Meisterschaft gewannen. Der 30-jährige Senegalese glaubt, dass er mit dem FC Bayern die Champions League holen kann - sonst wäre er auch gar nicht gekommen. Jüngsten Medienberichten zufolge soll dies auch Cristiano Ronaldo auf den Plan gerufen haben. Laut Informationen von Sport1 wurde der fünffache Weltfußballer seitens seines Beraters Jorge Mendes beim FC Bayern angeboten. Mit Manchester United würde Ronaldo kommende Saison lediglich in der Europa League spielen, einen Wechsel nach München hat er sich anscheinend auch deshalb gut vorstellen können, da er dort aussichtsreiche Chancen auf einen erneuten Henkelpott-Triumph sieht. Der FC Bayern lehnte aber ab: Mit seinen 37 Jahren ist Ronaldo bereits zu alt, mit einem kolportierten Jahresgehalt von 29 Millionen Euro netto offenbar deutlich zu teuer.

Lukaku bewundert die Münchner, auch Ibrahimovic schwärmt

Aber nicht nur auf große Stars wie Mane und Ronaldo wirkt der FC Bayern attraktiv. Weitere Größen wie beispielsweise Romelu Lukaku legten bereits in der Vergangenheit ihre Bewunderung für den deutschen Rekordmeister offen. "Es gibt drei Mannschaften auf höchstem Niveau: Barcelona, Real, Bayern. Alle Spieler träumen von ihnen, das ist die Wahrheit. Ich dachte, ich würde nach Inter zu einem dieser Vereine gehen", so Lukaku bei Sky Italia. Für den Belgier ging es nach Inter zum FC Chelsea - und von dort nun wohl wieder zurück nach Mailand. In Mailand ist derzeit auch Zlatan Ibrahimovic beheimatet. Allerdings nicht bei Inter, sondern bei der AC. Auch 'Ibra' schwärmte bereits vom FC Bayern - und zwar vor gar nicht allzu langer Zeit. "Der FC Bayern ist für mich ein überragender Klub", sagte der 40-Jährige im März bei Bild und betonte, dass bei den Münchnern alles - Geschichte, Stadion und Klubführung - "ziemlich beeindruckend" sei.

Trotz Causa Lewandowski: FC Bayern fasziniert die Stars nach wie vor

Seine Anziehungskraft im internationalen Fußball hat der FC Bayern nicht verloren. Wenngleich die Münchner in der abgelaufenen Saison hinter ihren eigenen Erwartungen zurückblieben und in der jüngeren Vergangenheit ab und an mal Chaos herrschte, zeigen die aufgeführten Beispiele doch, dass der FC Bayern nach wie vor fasziniert - und das Fundament gegeben ist, um die größten Titel abzuräumen. Dass auf der Gegenseite Weltfußballer Robert Lewandowski den deutschen Rekordmeister verlassen und zum FC Barcelona wechseln will, spiegelt somit nicht ganz den hohen Stellenwert des FC Bayern wider.

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