ManCity-Boss tritt gegen "glückliches" Real Madrid nach | OneFootball

ManCity-Boss tritt gegen "glückliches" Real Madrid nach

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Real Madrid eliminierte auf dem Weg zum jüngsten Champions-League-Triumph unter anderem Manchester City in einem packenden Halbfinal-Rückspiel. Beim unterlegenen Gegner sitzt der Stachel offenbar immer noch tief.

Citys Geschäftsführer Ferran Soriano erklärte im Podcast von Dr. Football, dass seinem Team für den Gewinn des Henkelpotts bislang einfach das nötige Quäntchen Glück fehlte – ganz im Gegensatz zum großen Rivalen Real.

"Die Leute sprechen heute über den Erfolg, den Madrid in den letzten Jahren hatte, aber ich denke, es wäre fair zu sagen, dass sie ein bisschen Glück hatten", sagte der ehemalige Vize-Boss des FC Barcelona (2003 bis 2008).

Bezogen auf die zurückliegende Saison wäre Reals Aus in der K.o.-Runde nach Sorianos Meinung mehrfach gerechtfertigt gewesen: "Vielleicht könnte ich sagen, dass sie es verdient haben, gegen PSG, gegen Chelsea, gegen uns oder gegen Liverpool zu verlieren."

Die Königlichen sahen in den K.o.-Spielen mehrfach wie der sichere Verlierer aus, konnten sich mit teils spektakulären Comebacks vor allem dank der Tore von Karim Benzema jedoch immer wieder durchsetzen und den Kopf aus der Schlinge ziehen.

Trotz aller Wut relativierte Ferran Soriano seine getätigten Aussagen und nahm dabei Bezug auf die Mannschaft, die in den 80ern und 90ern für Real Madrid kickte. Obwohl das Team mit Stars gespickt war, blieb ihnen der große Wurf versagt. "Mailand hat sie jedes Jahr eliminiert. Sie hatten also etwas Glück, aber sie hatten jahrelang auch sehr viel Pech."

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