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Louis Richter

Liverpool zeigt gutes Auswärtsspiel - aber Barça so gut wie im Finale


Der FC Liverpool zeigte im Camp Nuo eine starke Partie, traf aber nicht. Barça spielte dagegen Barça-untypisch – und zeigte sich eiskalt.

So lief das Spiel:

Die erste Halbzeit bot zwar kein Chancenfeuerwerk, zeugte aber dennoch von der Hochklassigkeit, die diese Paarung im Voraus versprach. Liverpool stülpte Barça mitunter auf beeindruckende Art und Weise das eigene Spiel auf und lies lange Ballbesitzphasen der Blaugrana kaum zu.

Dennoch war es Luis Suárez, der Barcelona nach einer absoluten Traum-Flanke von Jordi Alba in Führung brachte. Die verdienten sich die Gastgeber nach dem Tor rückwirkend immer mehr. Vor allem im letzten Drittel war Barça gefährlicher als Liverpool.

James Milner hatte nur Sekunden nach dem Wiederanpfiff Liverpools beste Möglichkeit, ter Stegen parierte aber. Der LFC war im zweiten Durchgang deutlich gefährlicher. Salah scheiterte ebenfalls am glänzenden ter Stegen, genau wie Milner wenig später noch einmal.

Barcelona beschränkte sich dagegen lange aufs Verteidigen und konnte das in der ersten Halbzeit noch so starke Konterspiel kaum noch aufziehen, kam dann aber etwas aus dem Nichts zum 2:0, Messi staubte nach einem Suárez-Lattentreffer ab.

Und nur kurz darauf machte Lionel Messi in dieser Partie alles klar: Der Argentinier drehte einen Freistoß aus über 20 Metern auf unnachahmliche Weise in den Winkel. Quasi im Gegenzug kratzte Rakitic ein Firmino-Abschluss von der Linie, Salah schoss den Rebound völlig freistehend aus wenigen Metern an den Pfosten. Dieses Auswärtstor, es wäre so wichtig gewesen. Aber es sollte für Liverpool an diesem Abend einfach nicht sein.

Die Tore:

1:0 Suarez (26.), 2:0 Messi (74.), 3:0 Messi (82.)