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·30. August 2025

„Kotzt uns an“: HSV leckt die Wunden aus der Derbypleite

Artikelbild:„Kotzt uns an“: HSV leckt die Wunden aus der Derbypleite

Trotz des bitteren Derby-Dämpfers lächelte Yussuf Poulsen gewohnt freundlich – die Worte, die der neue Kapitän des Hamburger SV dann fand, waren jedoch deutlich: „Es gab viele gute Dinge, aber dafür können wir uns nichts kaufen, es ist einfach scheiße“, sagte Poulsen nach dem bitteren 0:2 im Stadtduell mit dem FC St. Pauli: „Wir kommen gut nach vorne. Bis zum entscheidenden Pass. Daran müssen wir arbeiten.“

Sein Trainer Merlin Polzin versuchte sich im Anschluss an das emotionale Derby im elektrisierten Volksparkstadion ebenfalls an einer Analyse. Auch er habe „Ansätze gesehen, wie wir Fußball in der ersten Liga spielen können“, erklärte der 34-Jährige: „Aber wir haben gegen eine richtig gute Mannschaft gespielt. Ich bin sehr enttäuscht darüber, dass wir mit dem 0:2 leben müssen. Das kotzt uns an.“


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HSV will nach Derbyniederlage vorausblicken

Der HSV, der gegen den abgezockt auftretenden Stadtrivalen beim ersten Bundesligaheimspiel seit dem Abstieg vor mehr als sieben Jahren deutlich Lehrgeld zahlte, befinde sich weiterhin „in einem Prozess“, ergänzte Polzin: „Der Unterschied zur zweiten Liga ist natürlich immens.“

Der Trainer hatte für den Gegner, der sich am Freitagabend wie ein gestandener Bundesligist präsentiert hatte, ein Lob übrig: „Wir können trotz der Emotionalität auch anerkennen, was an guter Arbeit geleistet wird. Die Art und Weise ist etwas, bei dem sich viele Mannschaften etwas abschauen können“, gestand Polzin: „Wir waren sieben Jahre nicht in der ersten Liga und wollen uns nicht über eine Romantik definieren, sondern über Inhalte, die uns helfen, erfolgreich zu sein.“

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