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Komplizierte Suche nach neuem Stürmer: Drei Vorschläge für den HSV


Jonas Boldt steht vor seiner ersten großen Herausforderung beim Hamburger SV. Er muss in der Wintertransferperiode einen neuen Stürmer finden, der die Rothosen zurück in die Bundesliga schießt.

Die derzeitigen Angreifer Lukas Hinterseer, Martin Harnik und Bobby Wood strahlen schon seit Wochen kaum noch Torgefahr aus. Eine Verstärkung würde der Mannschaft sicher gut tun. Doch Boldts Problem: In der Wintertransferperiode sind gute und vor allem bezahlbare Spieler rar gesät. „Der Januar-Markt ist ein schwieriger Markt“, hatte Boldt nach der 0:1-Pleite gegen Heidenheim gesagt. fussball.news hat sich trotzdem nach potenziellen Kandidaten umgesehen.

Kwasi Okyere Wriedt (FC Bayern II)

Mit zwölf Toren aus 18 Spielen ist er der zweitbeste Stürmer der 3. Liga und vielen Scouts lange bekannt. Der gebürtige Hamburger müsste wohl kaum für einen Wechsel in seine Heimatstadt motiviert werden, wenn der HSV tatsächlich anfragt. Sein Vertrag läuft im Sommer 2020 aus, eine Beförderung zu den Profis ist für den 25-Jährigen ausgeschlossen. Er wird sich ohnehin nach einer neuen Aufgabe umsehen müssen. Vielleicht lassen ihn die Bayern gegen eine kleine Ablösesumme vorzeitig gehen. Zudem wird er von einer in Hamburg ansässigen Berateragentur vertreten. Die Wege wären also wieder kürzer.

Fiete Arp (FC Bayern)

Ja, warum denn nicht? Das große Sturmtalent hat nach seinem Wechsel zum FC Bayern Pech mit Verletzungen gehabt und ist weiter auf der Suche nach seiner Form. Außerdem war sein Abschied aus Hamburg im letzten Sommer alles andere als schön. Arp hätte bei einer halbjährigen Leihe noch einmal die Gelegenheit, sich mit dem Wiederaufstieg in die Bundesliga so richtig von seinem Heimatverein zu verabschieden. Und Einsätze in der 2. Bundesliga tun seiner Entwicklung sicher besser als gar keine Pflichtspiele.

Michael Gregoritsch (FC Augsburg)

Der Österreicher ist in Augsburg in Ungnade gefallen, als er seinen Wechselwunsch öffentlich machte. Inzwischen darf er wieder mit der Mannschaft trainieren. Doch es spricht trotzdem nicht viel dafür, dass es zwischen Gregoritsch und dem FCA noch mal richtig knistert. Um den 25-Jährigen zumindest für ein halbes Jahr für die Aufgabe Wiederaufstieg zu gewinnen, müsste der HSV jedoch ziemlich viel Überzeugungsarbeit leisten. Auf der anderen Seite will Gregoritsch mit Österreich im kommenden Sommer zur Europameisterschaft. Und was gäbe es da Besseres, als sich bei seinem Ex-Klub HSV schon mal warm zu schießen?