Kohr denkt über Winterwechsel nach - mit da Costa nach Mainz?

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Eintracht Frankfurt droht in dieser Transferperiode noch ein Abgang. Mittelfeldspieler Dominik Kohr ist nur noch Reservist und könnte die Hessen verlassen.

Nach Informationen von fussball.news beschäftigt sich Dominik Kohr von Eintracht Frankfurt intensiv mit einem Winterwechsel. Der 26-Jährige gehörte im Heimspiel gegen den FC Schalke 04 (3:1) nicht zum Aufgebot, erlebte so den Höhepunkt seines Reservistendaseins. In der Bundesliga kam der Mittelfeldmann in der laufenden Saison nur zu sieben Ligaeinsätzen für die Eintracht, davon gerade einmal zwei von Beginn an.

Mainz mit Interesse?

Im Sommer 2019 wechselte Kohr für rund neun Millionen Euro von Bayer Leverkusen nach Frankfurt. Seitdem erlebte der ehemalige Augsburger ein Wechselbad der Gefühle, unumstrittener Stammspieler wurde er nie. Der HR-Sport bringt nun den FSV Mainz 05 als potentiellen Abnehmer ins Spiel. Eine halbjährige Leihe wäre demnach denkbar, damit Kohr Spielpraxis erhält. Bei den Hessen hat er noch einen Vertrag bis 2024.

Die Eintracht allerdings würde mit einem Abgang durchaus ein Risiko eingehen. In der Zentrale befindet sich Djibril Sow zwar seit Wochen in bestechender Form, daneben agierte zuletzt der Japaner Makoto Hasebe. Doch vor allem Sebastian Rode ist äußerst verletzungsanfällig, fehlte gegen Schalke mit Knieproblemen und Stefan Ilsanker kämpft immer wieder mit Leistungsschwankungen. Ein Kohr-Abgang könnte funktionieren, birgt aber auch Risiken.

Was passiert mit da Costa?

Die Rheinhessen sollen zudem auch an Rechtsverteidiger Danny da Costa interessiert sein. Der 27-Jährige wurde wie Kohr aus dem Kader für das Schalke-Spiel gestrichen, die Zukunft bei der Eintracht unter Trainer Adi Hütter gilt weiter als ungewiss. Mit einem Wechsel tat er sich zuletzt dennoch schwer, weil er sich in Stadt und Klub wohl fühlt. Der im Rhein-Main-Gebiet sesshaft gewordene da Costa (Vertrag bis 2022) könnte ebenfalls eine Leihe anstreben, bei einem Wechsel nach Mainz müsste er nicht umziehen und könnte weiterhin mit Kumpel Kohr auflaufen. Ein Szenario, das für alle Parteien Sinn ergeben könnte.

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