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·5. Dezember 2023

Kölner Transfer-Pläne: Keller wartet auf den Türspalt

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Geht es nach den Verantwortlichen des 1. FC Köln, soll der Kader im Winter optimiert werden. Die große Frage ist, wie viele Transfers das Budget ermöglichen wird.

Um auf gesunden Beinen zu stehen, hat der 1. FC Köln unter Sport-Geschäftsführer Christian Keller einen rigorosen Sparkurs eingefahren. Die Geißböcke befinden sich seither in einem Dilemma: Der positive Effekt wird sich erst in einigen Jahren zeigen, kurzfristig stellt das behutsame Wirtschaften einen limitierenden Faktor auf dem Transfermarkt dar.


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Der Wille ist da - doch das Geld fehlt

Gemäß der Boulevardzeitung Express werden die Kölner auch im Januar mit diesem Dilemma zu kämpfen haben. So bestätigte Keller einerseits, "dass wir die Achse gerne nochmal zusätzlich stabilisieren würden, mit einem weiteren Stürmer, einem Sechser und einem Innenverteidiger." Andererseits verwies der 47-Jährige auf die finanzielle Ungewissheit: "Das eine ist ja, was wir wollen und wo wir wissen, was wir tun müssen. Das andere ist, was wir können. Und da sind wir in unseren Möglichkeiten momentan einfach extrem limitiert. Es ist bekannt, dass wir uns in einer wirtschaftlichen Gesundungsphase befinden und kleinere Brötchen backen müssen."

"Wenn das gelingt, werden wir das machen"

Der Januar wird zu einem Monat ohne Garantien. Hinter den Kulisssen werde der FC beobachten, "ob sich für uns eine Tür öffnet und es einen Spieler gibt, wo wir denken, der kann uns helfen und den wir uns dann auch leisten können wirtschaftlich. Wenn das gelingt, werden wir das machen." Sollte einer der Parameter aber nicht gegeben sein, weil der Spieler keine signifikante Verstärkung darstellte oder das Preisschild zu hoch ausfiele, wäre kein Transfer in Sicht. Abzuwarten bleibt indes, ob Köln auf den Verkauf eines Leistungsträgers zurückgreifen wird, um den Spielraum zu erweitern. In diesem Kontext wird über einen Abgang von Dejan Ljubicic spekuliert (fussball.news berichtete).

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