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·4. April 2025
Köln gegen Hertha – Traumtore, unfassbare Fehlschüsse und Rekorde

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Simon Bartsch
04. April 2025
Eine unvergessene Kulisse, ein legendärer Fehlschuss und gleich mehrere Traumtore, auch für den 1. FC Köln: Unvergessene Momente gegen Hertha BSC.
Das Tor des Monats: Timo Hübers trifft gegen Berlin (Foto: Lars Baron/Getty Images)
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Ein volles Haus erwarten die Kölner am Samstagabend, wenn es zum Flutlichtspiel im eigenen Stadion kommt. Vor mehr als 50 Jahren verfolgten genau jene Begegnung sogar mehr als 88.000 Zuschauer im Olympiastadion, es gibt auch weitere Quellen, die die Zahl auf mehr als 100.000 Zuschauern beziffern. Offiziell sind es 88.075 – bis heute der Bundesliga-Rekord. Der FC unterlag damals 0:1. „Ich glaube Hertha wird im Olympiastadion – übrigens ein tolles Publikum – kaum ein Spiel verlieren“, sagte damals der Kölner Keeper Manfred Manglitz. Dass die Hertha durchaus zu Hause Spiele verlieren kann, zeigt schon der Umstand, dass die beiden Teams nun in der 2. Bundesliga aufeinandertreffen. Und im Hinspiel im Herbst vergangenen Jahres fügten die Kölner der Alten Dame eine bittere Pleite zu.
Beim letzten Duell in der Hauptstadt zuvor kassierten die Kölner allerdings eine schmerzhafte Niederlage. Und das 0:2 im November 2022 dürfte einigen Kölner Spielern noch besonders in Erinnerung sein. Linton Maina scheiterte beispielsweise, als er alleine aufs Berliner Tor zulief. Unvergessen aber der kuriose Fehlschuss von Sargis Adamyan. Ein starker Ball von der rechten Seite passierte den Berliner Keeper und der Armenier stand vielleicht drei Meter vor dem leeren Tor. Wie auch immer brachte es der Angreifer fertig, den Ball über die Latte zu bugsieren. Nur wenige Minuten später hatte Adamyan das Tor erneut auf dem Fuß, scheiterte aber auch bei der weiteren Aktion. Die vergebene Möglichkeit aus drei Metern schaffte es aber in einige Bundesliga-Jahresrückblicke.
Deutlich besser machte es Timo Hübers im folgenden Heimspiel gegen die Alte Dame. Der FC setzte sich im Mai 2023 mit 5:2 gegen die Hertha durch. Der Innenverteidiger trug sich gleich doppelt in die Torschützenliste ein. Zudem trafen auch Davie Selke, Ellyes Skhiri und Denis Huseinbasic. Doch damit nicht genug: Hübers erzielte sogar das Tor des Monats. Nach einer Flanke von Maina war der Abwehrspieler damals mit der Hacke zur Stelle und traf sehenswert. Insgesamt das dritte Tor des Monats in Begegnungen der beiden Teams. Hannes Löhr hatte 1976 mit einem Distanzschuss ebenfalls ein Traumtor geschossen. Unvergessen (leider) auch das Tor von Berlins Alex Alves. Der Brasilianer traf 2000 vom Anstoßpunt sogar zum Tor des Jahres. Dirk Lottner hatte unmittelbar zuvor zum Kölner 2:0 getroffen, die Begegnung ging 2:4 verloren.
Am Samstagabend muss es für die Kölner sicherlich kein Traumtor geben. Den rund 50.000 FC-Fans dürften drei Punkte sicherlich reichen.