Klopp ist "schon auch ein bisschen stolz" auf Lewandowski

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Jürgen Klopp verhalf Robert Lewandowski einst bei Borussia Dortmund, einer der gefährlichsten Bundesliga-Stürmer zu werden. Nach seinem Wechsel zum FC Bayern holte sich Lewandowski 2020 den Weltfußballer-Titel und in diesem Jahr den Goldenen Schuh. Klopp hat deshalb eine Botschaft an seinen früheren Angreifer.

Robert Lewandowski hat am Dienstag den Goldenen Schuh als bester europäischer Torjäger der Saison 2020/21 überreicht bekommen. "Ich bin sehr stolz. 41 Tore (in der vergangenen Bundesliga-Saison; Anm. d. Red.)! Ich dachte, ich schaffe das nicht. Als ich verletzt war, habe ich mir aber gesagt, dass ich so nah dran bin am Rekord. Da musste ich positiv bleiben und wollte unbedingt diese Marke schaffen", wurde der 33 Jahre alte Stürmer des FC Bayern bei der Gala in München von Sport1 zitiert.

"Da sieht man mal, wie viel Zeit das in Anspruch nimmt"

Selbstverständlich bekam der Pole von allen Seiten Gratulationen. So sagte sein Ex-Trainer Hansi Flick: "Ich durfte dich zwei Jahre lang betreuen und habe in jedem Training die Professionalität, deinen Willen und die Geilheit auf Tore erleben dürfen." Und auch Jürgen Klopp, der ihn einst bei Borussia Dortmund trainierte, hatte etwas Besonderes zu sagen: "Als ich gehört habe, du hast den Goldenen Schuh gewonnen, habe ich gedacht: Wie? Jetzt erst? Da sieht man mal, wie viel Zeit das in Anspruch nimmt, um ganz, ganz, ganz an die Spitze zu kommen."

Lewandowski hat Klopp "auch etwas als Vater gesehen"

Der Chefcoach des FC Liverpool weiter: "Du bist ja eh schon ganz lang an der Spitze, aber hast das jetzt auch noch dadurch unterstrichen, dass du diesen außergewöhnlichen Preis gewonnen hast." Lewandowski erinnerte sich in diesem Zuge an die Anfänge bei Borussia Dortmund unter Klopp: "Zu Beginn war es echt hart. Die ersten zwei, drei Monate waren ein bisschen zu viel für mich. Dann habe ich im Training aber meine Leistung gezeigt und ich habe gemerkt, dass ich mithalten kann." Der Bayern-Star habe Klopp "auch etwas als Vater gesehen und einfach ein Gespräch gebraucht. Wir haben dann zwei Stunden miteinander geredet nach einem Spiel in der Champions League. Drei Tage später habe ich meinen ersten Hattrick in der Bundesliga geschossen. Ich glaube aber, dass ich gar nicht viel verstanden habe auf Deutsch damals. Aber es tat gut."

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