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·4. April 2025

Kerkez: Von Rapid zur Premier-League-Elite

Artikelbild:Kerkez: Von Rapid zur Premier-League-Elite

Ex-Rapidler Kerkez weckt Interesse europäischer Spitzenklubs

Milos Kerkez, ehemaliger Jugendspieler von Rapid Wien, entwickelt sich in der Premier League zu einem begehrten Spieler. Der ungarische Linksverteidiger, der zwischen 2014 und 2019 in der Nachwuchsabteilung der Hütteldorfer ausgebildet wurde, zählt beim englischen Überraschungsteam Bournemouth zu den Leistungsträgern und hat mit seinen konstanten Auftritten das Interesse mehrerer europäischer Topklubs geweckt.

Der 21-jährige Nationalspieler, der im selben Jahrgang wie Leopold Querfeld, Yusuf Demir und Tobias Hedl spielte, hat in dieser Saison in jedem Premier-League-Spiel in der Startformation gestanden und dabei zwei Tore sowie sechs Vorlagen beigesteuert.


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Nach seinem Abschied aus Wien wechselte Kerkez 2019 zunächst zurück nach Ungarn zu Győr, ehe sein Weg über die Jugendabteilung des AC Mailand zu AZ Alkmaar führte. 2023 sicherte sich Bournemouth die Dienste des Außenverteidigers für rund 18 Millionen Euro.

Laut Berichten steht der FC Liverpool in der Pole Position für eine Verpflichtung des Ungarn, da der Klub nach einem Nachfolger für Andy Robertson sucht. Aber auch Manchester United und Real Madrid sollen Interesse an dem Defensivspieler haben.

Bournemouth hat für Kerkez ein Preisschild von 45 Millionen Pfund (etwa 54 Millionen Euro) festgelegt. Sein aktueller Marktwert wird auf 35 Millionen Euro geschätzt. Ein Transfer in dieser Größenordnung würde ihn zum zweitteuersten Abgang in der Geschichte von Bournemouth machen.

Für einen Linksverteidiger wurde in der Transferhistorie bislang nur viermal mehr Geld ausgegeben. Mit seinen 23 Länderspielen für Ungarn hat sich Kerkez auch auf internationaler Ebene bereits etabliert.

Rapid Wien beweist mit Spielern wie Kerkez, Querfeld (jetzt Union Berlin) und Nikolas Sattelberger (KRC Genk) erneut seine Qualität in der Nachwuchsarbeit und seine Funktion als Sprungbrett für internationale Karrieren.

Source: Heute

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