Kein Platz im Weltteam: Salah geht bei den FIFA-Awards leer aus | OneFootball

Kein Platz im Weltteam: Salah geht bei den FIFA-Awards leer aus

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Mohamed Salah wurde bei den FIFA-Awards am Montagabend weder zum Weltfußballer noch in die beste Elf des Jahres 2021 gewählt.

Am Montagabend hat der Weltfußballverband FIFA die besten Fußballspieler des Jahres 2021 gekürt. In der Kategorie „Männlicher Fußballer des Jahres“ war Liverpools Mohamed Salah neben Bayern Münchens Robert Lewandowski und Paris Saint-Germains Lionel Messi einer der drei nominierten Kandidaten.

Die Trainer und Kapitäne der Männermannschaften sowie Journalisten und Fans wählten den Stürmer des deutschen Rekordmeisters als den besten Spieler im Kalenderjahr. Der Pole stach mit 43 Toren und elf Assists im letzten Jahr heraus und kann als verdienter Sieger gesehen werden. Salah landete mit 26 Toren und sechs Assists vom Oktober 2020 bis August 2021 hinter Messi auf dem dritten Platz.

Haaland und Ronaldo vor Salah in der Welt-Elf

Somit blieb der Award „Weltfußballer des Jahres“ Salah erneut verwehrt, nachdem der Ägypter auch bei der Wahl 2018 auf dem dritten Platz gelandet war. Während Salah die Nicht-Wahl zum Weltfußballer wohl getrost hinnehmen kann, tun sich bei der Nicht-Nominierung in die Welt-Elf 2021 doch einige Fragezeichen auf.

(Photo by Michael Regan/Getty Images)

Trotz des dritten Platzes hinter Lewandowski und Messi ist dort für den Liverpooler in einem Vierersturm anscheinend kein Platz vorhanden. Statt Salah schafften es Borussia Dortmunds Erling Braut Haaland und Manchester Uniteds Cristiano Ronaldo in die Weltelf, obwohl der Portugiese in dem Zeitraum auf Klubebene schlechtere Werte vorweist als Salah.



Die Nicht-Nominierung Salahs in die Welt-Elf war bloß einer der bizarren Entscheidungen bei den diesjährigen FIFA-Awards. Chelseas Edouard Mendy, am selben Abend zum Welttorhüter ausgezeichnet, schaffte es ebenfalls nicht in die Welt-Elf, dafür Paris Saint-Germains Gianluigi Donnarumma. Der gestrige Abend war ein weiterer Beweis dafür, dass es bei den Award-Shows im Fußball selten um die Ehrung der Besten, sondern eher um die Vermarktung der etablierten Stars geht.


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