Kehl: "Von einigen Spielern erwarten wir deutlich mehr"

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Borussia Dortmund bereitet sich dieser Tage intensiv in Bad Ragaz (Schweiz) auf die neue Saison vor. Neu-Trainer Marco Rose tritt nach dem DFB-Pokalsieg unter Edin Terzic ein durchaus schweres Erbe beim BVB an. Sebastian Kehl sieht aber vor allem das spielende BVB-Personal in der Pflicht.

"Von einigen Spielern erwarten wir deutlich mehr als in der vergangenen Saison. Der Anspruch von Borussia Dortmund ist ein anderer", sagt der Leiter des Lizenzspielerbereichs gegenüber der Bild-Zeitung. "Und wenn die Jungs ehrlich zu sich selbst sind, dann haben sie auch einen anderen Anspruch an sich selbst", fügt der designierte Sportdirektor Kehl an. Der späte Aufschwung unter Terzic darf beim BVB nicht übertünchen, dass die Mannschaft über weite Strecken der Vorsaison weit unter den eigentlichen Möglichkeiten blieb.

"Für alle geht es bei Null wieder los!"

Für einzelne Spieler galt das noch mehr als für andere, auch wenn Kehl keine Namen in den Mund nimmt. "Ein neuer Trainer bietet jedem Spieler neue Möglichkeiten und die Chance, sich zu beweisen. Für alle geht es bei Null wieder los!", so der frühere Kapitän des BVB. Der heutige Amtsinhaber Marco Reus überraschte unlängst mit einer vergleichsweise forschen Ansage, Dortmund habe den Kader für den Meistertitel in der Bundesliga. "Ich mag große Ambitionen", erklärt Kehl diesbezüglich. "Diesen positiven Geist, der in der Mannschaft schwebt, diese Erwartungshaltung, die Marco an sich und das Team formuliert, die werde ich garantiert nicht bremsen."

Pokalsieg "für unser Selbstverständnis wichtig"

Immerhin habe der Endspurt der Vorsaison gezeigt, wie viel Qualität in der Mannschaft steckt. "Wenn sie ihr Potenzial komplett abruft und als verschworene Einheit zusammensteht, dann ist alles möglich", betont Kehl. Die Zielsetzung scheint dabei unverändert, verweist der Ex-Nationalspieler doch auf die neuerliche Qualifikation zur Champions League und den Wunsch, "um Titel zu spielen". Mit dem Pokalsieg gelang zuletzt der erste größere Erfolg nach vier Jahren. "Es war für unser Selbstverständnis wichtig, aber auch als ein Zeichen in die Liga hinein, 2020/21 erneut gezeigt zu haben, dass wir titelfähig sind", sagt Kehl.

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