Katar-Zoff, Corona-Chaos & Co. – Oliver Kahn steht Bayern-intern in der Kritik | OneFootball

Katar-Zoff, Corona-Chaos & Co. – Oliver Kahn steht Bayern-intern in der Kritik

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Die ausufernde Impfdebatte rund um Joshua Kimmich & Co. und der eskalierte Katar-Zoff bei der Jahreshauptversammlung haben zuletzt für viel Unruhe beim FC Bayern gesorgt. Auffällig dabei ist, dass sich die Verantwortlichen in München bisher dezent zurückgehalten haben mit öffentlichen Statements. Vor allem Oliver Kahn hält sich derzeit sehr bedeckt. Aktuellen Meldungen zufolge soll das Verhalten des 52-jährigen innerhalb des Klubs für Verwunderung sorgen.

Nach dem JHV-Chaos am vergangenen Donnerstag sind die Bayern-Bosse zunächst „abgetaucht“. Weder Klubchef Oliver Kahn noch Präsident Herbert Hainer wollten sich zu den Vorfällen (inhaltlich) äußern bzw. Stellung beziehen. Dafür musste Bayern-Cheftrainer Julian Nagelsmann immer wieder Rede und Antwort stehen.

Der 34-jährige hat sich sowohl vor als auch nach dem 1:0-Heimsieg gegen Arminia Bielefeld ausführlich zu der aktuellen Lage beim Rekordmeister geäußert und damit de facto den Klub nach außen vertreten. Eigenen Aussagen zufolge hat Nagelsmann damit kein Problem, üblich ist dieses Vorgehen aber definitiv nicht.

Wann gehen Kann und Hainer in die Offensive?

Wie die „BILD Zeitung“ berichtet, stößt das Verhalten von Hainer und vor allem von Vorstandsboss Oliver Kahn auf wenig Verständnis an der Säbener Straße. Bayern-intern soll die (mediale) Passivität des Vorstandsboss kritisch beäugt werden. Anders als sein Vorgänger Karl-Heinz Rummenigge ist dieser so gut wie nicht präsent. Kahn hat sich am Sonntag lediglich via Twitter kurz zu Wort gemeldet. In der Hoeneß/Rummenigge-Ära wäre es unvorstellbar gewesen, dass die Bayern nach den jüngsten Geschehnissen kein Machtwort gesprochen hätten.

„Es fällt nun alles auf den Trainer zurück“

Auch „Sky“-Experte Lothar Matthäus hat die Bayern-Verantwortlichen für ihr Krisenmanagement kritisiert: „Es fällt nun alles auf den Trainer zurück. Ich finde es schade, dass kein Bayern-Verantwortlicher Stellung bezieht, damit werden die Diskussionen weitergehen.

Der 60-jährige ergänzte: „Ein Karl-Heinz Rummenigge, ein Uli Hoeneß oder ein Willi Hoffmann haben sich den Medien und Fans gestellt. Es ist nicht unbedingt gut, dass sie das am Donnerstag nicht zugelassen haben und heute auch nicht Rede und Antwort stehen.“

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